Diese finnischen “Hebammen des Verhängnis” spielen elektronische Musik mit harten, stumpfen Gitarrenriffs, die jedoch auch schon mal ganz wegfallen dürfen. Mit dem harten Sprechgesang in der Muttersprache klingt man ähnlich „faschistisch“ wie vergleichbare deutsche Gruppen. Die gute halbe Stunde ist für ein Album nicht zu lang, fühlt sich aber so an. Auch ohne Experte auf diesem Gebiet zu sein, kann man sagen, dass es Besseres gibt, zumal es eklatant an Melodien mangelt. Die Produktion geht in Ordnung, ein Peter Tägtgren holt aus Pain aber entschieden mehr heraus. Vielleicht ist diese Musik interessanter, wenn man die Texte versteht.
FAZIT: Wenig Rock oder gar Metal – und wenn, dann denkbar stumpf. Gibt es einen Underground für die Klänge von etwa Rammstein, so sollte dessen Klientel hier einmal reinhören. Punkte gäbe es hier allenfalls für die lustig klingende Sprache.
Erschienen auf www.musikreviews.de am 28.01.2008
MC Raaka Pee, DJ Vastapallo
Spinefarm/Soulfood
35:12
2006