Nachdem im Mai 2006 das Debütalbum „Sundowning“ von THIS IS HELL in Amerika erschien, dürfen sich ab November 2007 auch die Europäer am musikalischen Schaffen der Jungspunde ergötzen. Wobei das etwas weit hergeholt ist, schließlich sind sie seit der Gründung im Jahre 2004 und einer ein Jahr später erschienenen EP ein bekannter Name in der hiesigen Hardcore-Szene. Für einen weiteren Bekanntheitsschub dürfte auch die „Never Say Die!“-Tour mit CANCER BATS, PARKWAY DRIVE, THE WARRIORS und COMEBACK KID sorgen.
Obwohl alle im Hardcore üblichen Stilistiken, wie zum Beispiel Gangshouts, Breakdowns, Brüllgesang und bescheidene Songlängen, zum Einsatz kommen, klingt „Sundowning“ überraschend frisch und abwechslungsreich. Besonders erfreulich ist, dass nicht nur Sänger Travis sich variabel bei der Ausübung seiner Tätigkeit zeigt, sondern es ihm der Rest der Band gleich tut. Zwar immer noch Hardcore, aber weitem nicht so engstirnig wie andere Kollegen aus dem Genre.
FAZIT: Im Kern ist „Sundowning“ zwar Hardcore, doch die Schale ist mit vielen interessanten Songideen übersät. Sollte man im Auge behalten, denn diese Nuss lohnt es sich zu knacken.
Punkte: 11/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 29.01.2008
Jeff Tiu
Travis Reilly
Rick Jimenez, Joe Osolin
Dan Bourke
Trustkill
30:46
2007