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Cuntscrape: Thrash Bang Mania

Stil: Porn Rock / Porn Grind

Cover: Cuntscrape: Thrash Bang Mania

Auch im tiefsten Downunder sind Bands wie GUT zu jeder Zeit sehr beliebt. So scheint es jedenfalls, denn CUNTSCRAPEs „Thrash Bang Mania“ liest sich wie ein offenes Pornoheft: Hier wird in bester Manier auf expliziten Grindpfaden gewandelt und mit der Verwendung von einschlägigen Bildern und Liedgut nicht gespart.

Musikalisch ist die Band leider noch weit von jeder Porngrind-Maxime entfernt und hält sich hier eher im untersten Spielbereich auf. Sprich billiges, anspruchsfreies, fast rockiges Riffing, das an Minimalität kaum zu übertreffen ist. Eingängigkeit forciert – aber derart billig, dass es schon keinen Spaß mehr macht.

Zugegeben – bis zu einem gewissen Grad sind die Songs ja witzig und bei Songtiteln wie „Womb Of The Mutilated“ oder „Cacktus Sack“ kann man einfach nur grölen. Leider hält sich die musikalische Innovation wie bereits angedeutet leider sehr in Grenzen und so gibt es rein von den Songs her einfach nichts, was ansatzweise fordert. So dümpelt sich die Band nun durch ganze 20 Titel und lässt dabei kein Klischee aus. Gespickt von platten Intros, die nicht mal lustig sind, reitet man auf einer Schiene durch den analen und vaginalen Trakt und vergisst dabei scheinbar, worum es in der Musik gehen sollte: Nämlich um gute Unterhaltung.

„Mit The End Cumplete“ hat man schließlich das Ende der Platte erreicht: Ein herrlich beklopptes Outro mit Anleitung zur G-Punktfindung schließt die Platte hier ab und lässt bei mir nur viele Fragezeichen offen.

FAZIT: CUNTSCRAPE sind derart ausgelutscht wie eine alte Vagina und können mit „Thrash Bang Mania“ niemanden aus der Reserve locken. Sowohl musikalisch, als auch textlich und gesanglich gibt es ausschließlich Mittelmaß bis unterste Schublade, die man schon x-fach besser gehört hat. Ein paar Lacher hat das Album, aber die sollten keinesfalls einen echten Kaufanreiz darstellen. Vom Aushängeschild im Australischen Pornrock ist die Band jedenfalls noch meilenweit entfernt.

Punkte: 4/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 31.07.2008

Tracklist

  1. Introdicktion Bitches!
  2. Cactus Sack
  3. Smokin’ The Captain
  4. Tragic Tockley Terror
  5. Ropes Amor’e
  6. Heads Pushed, Throats Fucked
  7. Drenched In Vaginal Stench
  8. Thanks For The Mammaries
  9. Womb Of The Mutilated
  10. Instrumenstrual
  11. Dark Cold Grim Frostbitten Nocturnal Forest Emissions
  12. Into The Seeping Caves Of Festering Sores
  13. Cunt Crushing Glory
  14. Hurtin’ The Beef Curtain
  15. Monsters Of Cock
  16. In The Stink
  17. Fucked In The Arse, Shot In The Face
  18. Chuck Wow
  19. Cunt Grunt Hunt
  20. The End Cumplete!

Besetzung

  • Bass

    ‘Sybian Machine’ Bumslop

  • Gesang

    Lord Labia, Depravia Majora, ‘Sybian Machine’ Bumslop, Schwingslayer, Louis Rambon’e

  • Gitarre

    Lord Labia

  • Schlagzeug

    Depravia Majora

Sonstiges

  • Label

    Prime Cuts

  • Spieldauer

    33:37

  • Erscheinungsdatum

    10.12.2007

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