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Time Has Come: White Fuzz

Stil: Metalcore

Cover: Time Has Come: White Fuzz

Hamburger Einerlei: TIME HAS COME langweilen mit typisch schroffem, mathematisch konzipierten Hardcore-Metal und nerven mit ätzendem Emo-Gesang und heftigen wie heftig am Ohr vorbeilaufenden Songs. Nichts Neues also für die Zielgruppe.

Bedeutungsschwangere Lyrik (siehe Songtitel) sowie Kopfkonstrukte als Songs, bei denen möglichst krass herumgebreakt wird, weisen TIME HAS COME nicht als erste Band aus, die an den Vorgaben zwischen Breach und Converge scheitert. Das liegt vor allem daran, dass die Initiatoren bereits alles gesagt haben, was es bei derart starkem Abnutzungseffekt des Sounds zu sagen gibt; zweitens können auch diese jungen Deutschen hier nur die Vorgaben aufgreifen, nicht weiterentwickeln und auf niedrigerem Niveau reproduzieren. Das zu schreiben klingt zwar oberflächlich, ist aber nichts als wahr - TIME HA COME mögen intensiv klingen und ihre ausgetretenen Schuhe runterspielen können, doch der Karren, dem sie aufgesprungen sind, ist längst wider die Wand gefahren.

FAZIT: Noisig, hektisch, abgedreht… ihr wisst schon. Der feine Unterschied zwischen TIME HAS COME und den Großtätern des Genres ist deren hörbarer Drang, so zu klingen. Diese Band möchte das bloß und setzt die Vorgaben anderer mit geringerer Potenz ein weiteres Mal um und in den Sand - nicht weiter der Rede wert und schon nächsten Monat vergessen, so hart es klingen mag.

Punkte: 6/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 19.05.2008

Tracklist

  1. Keep Your Tongue From Evil
  2. A Clown Can Get Away With Murder
  3. When The Promise Of Forever Become
  4. Something Draws Near From Nothing
  5. Elevator Of Prypiat
  6. The Abandoned City Part 1
  7. And No Matter How Fast You Run - Y
  8. The Abandoned City Part 2
  9. Ignorance Is Bliss
  10. The White Fuzz

Besetzung

  • Sonstiges

    ???

Sonstiges

  • Label

    Regain/Soulfood

  • Spieldauer

    40:01

  • Erscheinungsdatum

    23.05.2008

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