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Cuntscrape / Death Fucking Cunt: Split Roast

Stil: Porngrind / Brutal Death Metal

Cover: Cuntscrape / Death Fucking Cunt: Split Roast

Ich hab es immer wieder versucht, mal in einem Durchlauf, mal nur ein einzelner Song, immer wieder, Tage vergehen lassen, dann nächster Versuch, Hyposensibilisierung sozusagen. Geholfen hat es wenig, aber ich bin mittlerweile bereit, mehr als 1 Punkt zu vergeben.
Vorweg: Die australische Split-CD lässt durchgehend zweierlei ganz sicher vermissen: Subtilität und Mitleid mit dem Hörer.

Der Perther Fünfer namens CUNTSCRAPE juxt sich durch 11 Songs, mal Grindcore, mal Death, mal Groove-Metal-Rock, alles schon bei ihren Landsmännern BLOOD DUSTER in deren Anfangstagen gehört und nicht wirklich neu. Kleine Ausflüge mit „lalalas“ gibt es bei „Finntrollop“ und eine kurze Black Metal Adaption in Form von „Dark Urinal“. Die Band nennt diesen Mischmasch „gashtronomic gynaecological grindcore“. Wer so eine Aneinanderreihung von Parts und Stilen gepaart mit Pornosamples lustig findet, darf das gerne, ich tue es nicht.

Stattdessen zappe ich weiter zum Vierer DEATH FUCKING CUNT, Seelenverwandte zu Ersteren im Humor und ebenfalls aus Perth. Musikalisch geht es hier aber ungleich heftiger zur Sache, Sparte „Brutal Death Metal“ - DYING FETUS oder DEEDS OF FLESH kommen mir spontan in den Sinn - leider aber auch mit brutal dumpfem undifferenzierten Sound. Im Gegensatz zu CUNTSCRAPE auf technisch höherem Niveau und mit erkennbaren Songstrukturen. Der Humor bleibt mir hier aufgrund absoluter Unverständlichkeit der Growls verschlossen, die Songnamen sprechen aber auch hier Bände.

FAZIT: Porngrind und Brutal Death Metal für Eingeweihte, Freaks und Gestörte, nicht totaler Müll, da rein technisch gut umgesetzt, aber die verbleibenden 99,9987% der Menschheit freuen sich, da nach weniger als einer halbem Stunde der Albtraum vorüber ist.

Punkte: 5/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 16.09.2009

Tracklist

  1. Cuntscrape - The Veiny Shaft Of Justice
  2. Cuntscrape - Breastaurant
  3. Cuntscrape - Finntrollop
  4. Cuntscrape - Technical Brutal Death Metal Song
  5. Cuntscrape - Face Breaks And Sperm Cakes
  6. Cuntscrape - Hommusexual
  7. Cuntscrape - Mayonnasian
  8. Cuntscrape - Dark Urinal
  9. Cuntscrape - Uncle Nasty Fingers
  10. Cuntscrape - Technical Brutal Death Metal Song (Extended Ron Jeremy Remix)
  11. Cuntscrape - Slits Slots Sluts
  12. Death Fucking Cunt - Flexus Pexus
  13. Death Fucking Cunt - hothorses.com
  14. Death Fucking Cunt - Light Beer = Intense Queer
  15. Death Fucking Cunt - Insane Cumsore

Besetzung

  • Bass

    Sir Vixalot (Cuntscrape), Brad (Death Fucking Cunt)

  • Gesang

    Swingslayer (Cuntscrape), Blake (Death Fucking Cunt)

  • Gitarre

    Lord Labia, Sexxx Maschine (Cuntscrape), Tristan (Death Fucking Cunt)

  • Schlagzeug

    DiscoDan Axis (Cuntscrape), Dan (Death Fucking Cunt)

Sonstiges

  • Label

    Prime Cuts Music

  • Spieldauer

    27:56

  • Erscheinungsdatum

    07.05.2009

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