Zurück

Reviews

Desert Daemon: So Called Vagabonds

Stil: Hard Rock

Cover: Desert Daemon: So Called Vagabonds

Bis auf ein paar Schnipsel und zum Teil auch Andis Stimme haben DESERT DAEMON aus Flensburg gar nicht so viel mit MONSTER MAGNET gemein, wie sie in ihrer Kurzinfo angeben. Ist im Grunde ja auch wurscht, denn das Fivepiece versteht es so oder so, recht amtlich zu rocken.

Im Sound der Wüstendämonen finden sich auch viele andere Inspirationsquellen, die von Southern Rock über Country bis hin zu Alternative, von CINDERELLA über SOUNDGARDEN und HAWKWIND bis hin zu BOSTON reichen. Bei den drei Songs, die auf dieser von Markus Gumball (LOVEX, GUANO APES, ALL ENDS) überraschend fett und erdig produzierten EP gelandet sind, kann man logischerweise noch nicht all zu viel beurteilen, doch mit „So Called Vagabonds“ ist den Nordlichtern ein mehr als akzeptabler Start ins hart rockende Musikgeschäft gelungen.

FAZIT: Songs gut, Sound stimmt, das Feeling ist da – ein Fundament, auf dem man aufbauen kann, ist also zweifellos vorhanden. Es könnte also noch spannend werden mit den fünfen.

Erschienen auf www.musikreviews.de am 20.08.2010

Tracklist

  1. Grind Train Robbery
  2. Love Is A Lie
  3. So Far So Good

Besetzung

  • Bass

    Melf

  • Gesang

    Andi, Finn

  • Gitarre

    Finn, Hauke

  • Schlagzeug

    Michi

Sonstiges

  • Label

    Eigenproduktion

  • Spieldauer

    11:56

  • Erscheinungsdatum

    2010

© Musikreviews.de