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Dew-Scented: Invocation

Stil: Thrash Metal

Cover: Dew-Scented: Invocation

Wie poetisch Metal im Kern doch sein kann. Schließlich benannte sich die 1992 gegründete, norddeutsche Thrash-Metal-Band DEW-SCENTED glatt nach einer Ableitung einer Gedichtstrophe Edgar Allan Poes. Und wie schon namentlich bekannt gegeben, besteigen sie von diesem Zeitpunkt an unermüdlich und „taufrisch duftend“ sämtliche Bühnen des Olymps. Mit Großmeistern wie zum Beispiel MORBID ANGEL, SIX FEET UNDER, ARCH ENEMY, AMON AMARTH, KREATOR und SODOM spielten sie gemeinsam auf Festivals und wurden im Laufe der Jahre selbst zu einer bekannten und angesehenen Größe des Genres. Und das nicht ohne guten Grund, denn die Band war alles andere als untätig und veröffentlicht nun mit „Invocation“ bereits ihr neuntes Studioalbum.

Doch trotz der langen Präsenz der Band auf dem Musikmarkt und der hin und wieder wechselnden Besatzung, haben DEW-SCENTED nichts an Schmackes verloren. Locker leicht aus der Hüfte gezaubert knallen einem hier die Drums, Bässe und Gitarrenriffs um die Ohren. Und ein Bombardement voll Mosh-geeigneter Parts tut sich auf. Wie „tanzbar“ die 12 neuen Songs wirklich sind, wird sich demnächst in den Clubs und auf den Bühnen dieser Welt zeigen. Bis dahin kann die Scheibe zur Vorbereitung in den eigenen vier Wänden jedem Fan des Genres nur ans Herz gelegt werden.

FAZIT: Wer auf deftige Metal-Klänge abfährt, kann bei diesem Album nichts falsch machen. Zum gemütlichen Beisammensitzen mit Mutti ist die Platte vielleicht nicht gerade geeignet, zu allen anderen Anlässen jedoch ohne Frage!

<span style="font-style: italic;">Hans Scharff</span>

Punkte: 10/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 12.05.2010

Tracklist

  1. Downfall
  2. Arise From Decay
  3. The Invocation
  4. Have No Mercy On Us
  5. Artificial Life
  6. Condemnation
  7. Totem
  8. Torn To Shreds
  9. Revel In Contempt
  10. A Critical Mass
  11. Global Hysteria
  12. Slaves Of Consent

Besetzung

  • Bass

    Alexander Pahl

  • Gesang

    Leif Jensen

  • Gitarre

    Michael Borchers, Martin Walczak

  • Schlagzeug

    Marc-Andree Dieken

Sonstiges

  • Label

    Metal Blade Records

  • Spieldauer

    43:56

  • Erscheinungsdatum

    21.05.2010

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