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The Order Of Apollyon: The Flesh

Stil: Black Metal

Cover: The Order Of Apollyon: The Flesh

Black Metal kann ja richtig erheiternd sein. Die Behauptung, man habe dem Sound „Seele“ verleihen und sich von dem „klinischen“ Scheiß, der die Szene „vergiftet“, abheben wollen, ist angesichts des Klicker-Klacker-Schlagzeugs sogar noch der kleinere Lacher. Der eigentliche Schenkelklopfer ist nämlich die „profund religiöse, paramilitärische“ Message. Da Apollyon mit der Apokalypse zu tun hat, scheint der „Heilige Geist“ der Truppe tatsächlich der Massenmörder mit dem weißen Bart zu sein – wobei sich christliche „Wissenschaftler“ streiten, auf welcher Seite er denn nun stand. Ist aber auch egal. Diesen Christen-Schwachsinn ausgerechnet mittels bösen Black Metals zu transportieren, hat gerade in Zeiten vergewaltigender und prügelnder Diener Gottes schon was Realsatirisches. Die Musik ist weniger lustig: Black Metal aus der Grabbelkiste, spannungsfrei und ohne Wiedererkennungswert.

FAZIT: Braucht kein Mensch, Amen.

Punkte: 4/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 17.10.2010

Tracklist

  1. God Speaks
  2. Ich bin das Licht
  3. Word
  4. Never
  5. Fifth
  6. White Dust
  7. Four Beasts
  8. Flesh Of Yhvh
  9. Ex - Voto
  10. L'Orgueil

Besetzung

  • Bass

    Peter Benjamin

  • Gesang

    BST

  • Gitarre

    BST, James McIlroy

  • Schlagzeug

    Daniel Wilding

Sonstiges

  • Label

    Listenable

  • Spieldauer

    39:41

  • Erscheinungsdatum

    26.04.2010

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