Die Amis aus Minneapolis bleiben auch auf Album Nummer zwei einer Mischung aus mächtigem Southern Groove, leichten Blues-Einflüssen, einigen knarzigem KYUSS-Anleihen und bei den getragenen Passagen sogar ein bisschen BRUCE SPRINGSTEEN-Feeling treu. Daraus kochen die Jungs ihr eigenes Süppchen und würzen es mit einem absolut passenden trockenen Sound und vor allem einer ganzen Reihe mitreißender Songideen. Neben dem Hit-verdächtigen Titelsong, stechen noch das lässige, mit einem Klasse-Refrain versehene „Bloodpine“, das hymnische „Got A Bullet Says You Won´t“ und das balladeske „Goodnight Sunshine“ besonders positiv hervor. Aber auch unter den restlichen 8 Beiträgen finden sich keinerlei Ausfälle, was „Ma They Broke Me“ zu einer äußerst kurzweiligen Angelegenheit macht.
FAZIT: Das aktuelle Album von THE ROCKFORD MULES sollte zumindest auf der Einkaufsliste von Leuten landen, die es auch im Winter gerne heftig groovend und gleichzeitig staubtrocken mögen. Aber auch allen anderen sei „Ma They Broke Me“ zum Antesten ans Herz gelegt.
Punkte: 10/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 03.12.2010
Craig Peck
Erik Tasa
Erik Tasa, Ryan Rud
Joel Habedank
Piano - Jeff Halland
Mizkid Records / JFK
47:55
05.11.2010