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The Vegabonds: Dear Revolution

Stil: Southern Roots Classic Rock

Cover: The Vegabonds: Dear Revolution

„Dear Revolution“ ist das Debüt einer jungen Band aus Alabama. Diese Herkunft hört man der Musik der VEGABONDS auch sofort an. Sie selbst sehen sich u.a. durch die BLACK CROWES, GOV´T MULE und LED ZEPPELIN beeinflusst und das ist eine durchaus zutreffende Einschätzung. Der Blues- und Southern Rock-Anteil ist dabei ziemlich hoch, richtig zur Sache geht es eher selten. Das ist auch gut so, denn die Stärken der Band liegen eindeutig bei den balladesken Songs, die fast durchweg über Hitpotential verfügen. Insbesondere in der zweiten Albumhälfte verstecken sich mit „Pick Me Up Mary“, „The Wanderer“, „The Preacher“ und „The Border“ in dieser Hinsicht einige echte Kracher, die sich sofort nachhaltig in den Gehörgängen festsetzen. Das soll aber nicht heißen, dass die Burschen nicht auch groovig-rocken können, vor allem nachzuhören bei dem mit einem Klasse-Refrain versehenen „Dizzy Love Blues“, „Streetlight Gypsy“ oder dem Titelstück. Musikalisch sind hier durch die Bank wirkliche Könner am Werk, insbesondere Sänger Daniel Allen hinterlässt einen äußerst positiven Eindruck, da er ein echte Händchen für mehrheitsfähige Gesangslinien hat.

Für eine Eigenproduktion verfügt „Dear Revolution“ übrigens über eine exzellenten Sound, der in einem Studio in Nashville zurechtgezimmert wurde.

FAZIT: Schon mit dem Debüt haben THE VEGABONDS einen echten Treffer gelandet, der äußerst entspannt daher kommt und sich qualitativ nicht vor den anderen neuen Classic-Rock-Bands wie BLACK STONE CHERRY oder THE ANSWER verstecken braucht.

Punkte: 10/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 29.09.2010

Tracklist

  1. Ballad Of The Movers And Shakers
  2. Brandee
  3. Dorothy Gayle
  4. We'd Escape
  5. Dizzy Love Blues
  6. Shaky Hands
  7. Streetlight Gypsy
  8. The Wanderer
  9. Pick Me Up Mary
  10. The Preacher
  11. Dear Revolution
  12. The Border

Besetzung

  • Bass

    Paul Bruens

  • Gesang

    Daniel Allen

  • Gitarre

    Alex Cannon, Richard Forehand

  • Keys

    Jamie Hallen

  • Schlagzeug

    Bryan Harris

Sonstiges

  • Label

    Eigenproduktion / JFK

  • Spieldauer

    50:37

  • Erscheinungsdatum

    18.08.2010

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