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The Wretched End: Ominous

Stil: Extreme Metal

Cover: The Wretched End: Ominous

Hihi, selten haben sich die Erwartungen, die nach der Nennung der beteiligten Musiker aufkamen, so sehr mit dem gedeckt, was tatsächlich das musikalische Resultat ist, wie es bei „Ominous“ der Fall ist. Samoth (ZYKLON, EMPEROR), Cosmo (MINDGRINDER) und Nils Fjellström (DARK FUNERAL, AEON, IN BATTLE) bilden das Trio, und genau in der Schnittmenge all dieser Bands befindet sich dieses Debüt des 2008 gegründeten Dreiers.

Newschool meets Oldschool, Cyber Metal meets Thrash-, Black- und Death Metal. Doch wie bei vielen Allstar-Aufgeboten liefern THE WRETCHED END leider nichts weiter als solide Kost ab, die weder besonders aufregende Momente offenbart noch sonst in irgend einer Form „anders“ ist. Man hört selbstverständlich, dass die beteiligten Musiker enorm fähig sind, allerdings breitet sich nach den ersten zwei, drei Songs eine durch Routine und klinisch tote Produktion hervorgerufene, alles vergiftende Langeweile aus.

FAZIT: Geknüppel aus dem OP-Saal, ganz ohne Seele, gibt es bereits genug – da bedarf es nicht noch eines weiteren, den Markt überfüllenden Albums. Schon gar nicht von solch brillanten Musikern, die so etwas gar nicht nötig hätten – und denen deutlich mehr zuzutrauen ist als das, was einem hier recht höhepunktarm entgegenklackert.

Punkte: 8/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 10.10.2010

Tracklist

  1. Zoo Human Syndrome
  2. Red Forest Alienation
  3. Residing In Limbo
  4. Human Corporation
  5. Numbered Days
  6. Of Men And Wolves
  7. The Juggernaut Theory
  8. Fleshbomb
  9. The Armageddonist
  10. With Ravenous Hunger
  11. Last Judgement

Besetzung

  • Bass

    Cosmo

  • Gesang

    Cosmo

  • Gitarre

    Samoth, Cosmo

  • Schlagzeug

    Nils Fjellström

Sonstiges

  • Label

    Candlelight Records

  • Spieldauer

    45:16

  • Erscheinungsdatum

    25.10.2010

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