Wie man schon am Coverartwork erkennen kann, handelt es sich hier um eine Band, die sich stark an den Genre-Göttern von JOURNEY orientiert, um es mal vorsichtig auszudrücken. Diese Absicht wird im Info-Materail auch durchaus freimütig eingeräumt. Wie das bei Kopien so ist, wird das Original zwar mal mehr und mal weniger erfolgreich nachgeahmt, aber letztlich nie erreicht. Das macht auch „Burning Bright“ keine Ausnahme. Sicher sind hier kompetente Musiker am Werk und auch der eine oder andere Song kann mit einer hübschen Melodie oder einem beeindruckenden Solo aufwarten, aber so wirklich packend ist das am Ende des Tages nicht, da man sich halt ständig an Neil Schon und Co. erinnert fühlt, die ihren Jüngern in Punkto Ausdruck, Songwriting und Atmosphäre halt doch um mehrere Klassen voraus sind. Speziell die balladesken Songs plätschern zudem etwas ag seicht dahin. Als Anspieltipps eigenen sich da eher die rockigeren Vertreter wie „Lost In The Song“ oder „Epic In the Night“.
FAZIT: Wer zur Überbrückung der Wartezeit bis zum nächsten JOURNEY-Output eine gutklassigen Sound-Klon benötigt, sollte das zweite Album von TWO FIRES mal antesten, wirklich dringend brauchen tut „Burning Bright“ aber vermutlich niemand.
Punkte: 7/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 20.09.2010
Randy Hatzer
Kevin Chalfant
Michael “Ralph” Gardner, Alby Odum
Chuck Giacinto, Bill Cuomo
Timmy Higgins, Jim Widlowski, Shawn Fichter
Frontiers Records
49:00
24.09.2010