Dieses kanadische Urgestein der blauen Szene hat sich auf seinem neuen Album kompositorische Hilfe von SURVIRVORs Jim Peterik geben lassen und ein rundum stimmiges Mainstream-Blues-Album der zupackenden Art veröffentlicht. Überraschungen ausgeschlossen.
„Up 2 Zero“ pendelt von Boogie mit Schmatz-Orgel („Back To The Start“, „Room 414“) zu Slow Blues und Balladen ( „One Last Time“, „Voodoo Moon“, „Darkest Before The Dawn“), wobei die AOR-Einflüsse des Hintermannes deutlich zum Tragen kommen (höre auch den abschließenden Chanson „N'Abandonne Pas“). „Love Sweet Love“, „Anywhere You Run“ (SANTANA-Flair) und „Fly Away“ sind mehr oder weniger poppige Rocksongs, aber immer noch mit starker Erdung im Genre. „Last Bluesman Gone“ beschwört Bayou-Atmosphäre herauf, und der Titelsong stellt quasi das Konsens-Stück der Scheibe dar: Hendrix-Flair auf Eingängigkeit getrimmt, kräftig zubeißende Riffs und ein beseeltes Solo. Nuff said.
FAZIT: File under Blues Rock – Major-würdig und live sicherlich doppelt so spannend wie auf Scheibe.
Punkte: 8/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 12.04.2012
Michael Rhodes
Anthony Gomes
Anthony Gomes
Reese Wynans
Greg Morrow
Just For Kicks
39:29
30.03.2012