Zurück

Reviews

Gruesome Stuff Relish: Sempiternal Death Grind

Stil: Death Grind

Cover: Gruesome Stuff Relish: Sempiternal Death Grind

Hat man so was schon gehört? Ja, hat man. „Sempiternal Death Grind“ ist roher Death Metal mit hohem Gore-Faktor und gelegentlichen Groove-Attacken, wie ihn CARCASS, DISMEMBER und ENTOMBED erfunden haben und HAEMORRHAGE, GENERAL SURGERY und andere heute noch in Ehren halten. GRUESOME STUFF RELISH sind mit Album Nummer drei in Sachen Sound und Songwriting ihren großen Vorbildern noch dichter auf den Fersen, einziger deutlicher Unterschied ist die vokale Doppelspitze aus Eitergurgel und Sumpfmonster, die für einen Horroreinschlag sorgt.

Ansonsten ist die Sache ebenso klar wie vorhersehbar: Die Spanier wüten sich mit höchstens sechs Power Chords pro Song durch die genreüblichen Geschwindigkeitsstufen, grooven hier, blasten da, durchwühlen ihre Splatterfilmsammlung nach brauchbaren Intros und fördern neben jeder Menge groll-knarzenden Gitarrenschlamms ganze zwei nennenswerte Hooks (in „Deadlicious Feast“ und „Sex Drugs & Grind“) zu Tage. Egal, auf welchen Aspekt man sich konzentriert, die Jungs agieren kompetent und fehlerfrei.

FAZIT: Ein weiterer Zwölferpack an Tanzflächenfüllern für die Fraktion der Knochen und Blut-Deather. Für alle anderen stellt sich die Frage, was ein Album soll, das so ganz auf Eigenständigkeit verzichtet und deshalb auch weder überraschen noch richtig begeistern kann. Schließlich war dieser Sound auch für CARCASS nur eine Zwischenstation und nicht der Wahrheit letzter Schluss. Klingt eben wie schon mal gehört.

Punkte: 9/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 05.04.2013

Tracklist

  1. A Date With Fulci
  2. Desecrated
  3. Deadlicious Feast
  4. S.O.S.
  5. They Are The Plague
  6. End Is Near
  7. They Follow Your Scent
  8. Became A Zombie
  9. Gruesome Stuff Relish
  10. Sex Drugs & Grind
  11. In Death We Breath
  12. Scratching The Violet Velvet

Besetzung

  • Bass

    Joss Franco

  • Gesang

    Noel Kemper

  • Gitarre

    Santiago Argento, Noel Kemper

  • Schlagzeug

    Paolo Deodato

Sonstiges

  • Label

    FDA Rekotz

  • Spieldauer

    37:09

  • Erscheinungsdatum

    25.01.2013

© Musikreviews.de