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Astral Doors: Notes From The Shadows

Stil: Heavy Metal / Hard Rock

Cover: Astral Doors: Notes From The Shadows

Niemand kopiert Ronnie James Dios "desire!" so schön wie Jesus-Freak Nils Patrik Johansson, und daran hat sich auch auf ASTRAL DOORS neuem Album nichts geändert. die Schweden sind in ihrem metallischen RAINBOW- bis DIO-Stil mit typisch skandinavischem Kommerz-Schmelz (EUROPE) dermaßen eingeschränkt, dass es auch eingedenk des textlichen Einerleis (Gott und Rockmusik) fast albern wirkt.

Trotzdem stimmen auch auf "Notes From The Shadows" die Songs, und nur Erbsenzähler unterscheiden die Scheibe abhängig davon, wie viele Hits darauf zu hören sind, von ihren Vorgängern. Im Grunde genommen kennt man das meiste auf dieser Platte bereits von anderswoher, aber es gibt auch verhältnismäßige Überraschungen wie den Zehnminüter "Die Alone" zu hören.

Bei "Walker The Stalker" haben wir es mit einem Glanzlicht zu tun, dessen Dämlichkeitsfaktor (Titel, Reime im Text) umgekehrt proportional zur Güte der Komposition an sich steht. Der Track zählt neben dem packenden "Wailing Wall" zu den Höhepunkt von "Notes From The Shadows, das von Daniel Bergstrand und Jonas Kjellgren zwar klanglich zweckmäßig inszeniert wurde, doch man kann sich gut vorstellen, dass ASTRAL DOORS mit einem Vintage-Produzenten noch eine Menge mehr reißen könnten.

FAZIT Wahrscheinlich klingt die Band aber auch in zehn Jahren noch so wie jetzt und vor zehn Jahren. "Notes From The Shadows" ist keine Überraschung (die war eingentlich nur das Debüt), aber ein absolut wasserdichtes Hardrock- bis Metal-Album.

Punkte: 9/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 25.08.2014

Tracklist

  1. The Last Temptation Of Christ
  2. Disciples Of The Dragon Lord
  3. Wailing Wall
  4. Shadowchaser
  5. Die Alone
  6. Hoodoo Ceremony
  7. Southern Conjuration
  8. Walker The Stalker
  9. Desert Nights
  10. In The Name Of Rock
  11. Confessions

Besetzung

  • Bass

    Ulf Lagerstroem

  • Gesang

    Nils Patrik Johansson

  • Gitarre

    Joachim Nordlund

  • Keys

    Jocke Roberg

  • Schlagzeug

    Johan Lindstedt

Sonstiges

  • Label

    Metalville

  • Spieldauer

    49:10

  • Erscheinungsdatum

    29.08.2014

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