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Dynazty: Renatus

Stil: Hard Rock

Cover: Dynazty: Renatus

DYNAZTY veröffentlichen aktuell ihr neues Werk "Renatus". Es ist das vierte Studioalbum in knapp fünf Jahren – eine Releasehäufigkeit, die man heutzutage nur noch selten antrifft. Die Kompositionsqualität leidet darunter aber offensichtlich nicht. Die Schweden machen ihre Sache durchweg gut. Sie verknüpfen den zu erwartenden Sleaze Rock mit Elementen des Melodic Metal und heben sich dadurch von der Masse ab. Die Melodien gehen flott ins Ohr und die hymnischen Höhepunkte machen ihrer Bezeichnung alle Ehre. Das ganze tönt ein wenig, als würde eine typische (schwedische) Sleaze-Rock-Band wie CRASHDIET auf Tobi Sammets EDGUY treffen. Sänger Nils Molin, der Sammet teilweise ziemlich ähnlich klingt, forciert diesen Eindruck. Recht dynamische Riffs sorgen dafür, dass das Endergebnis nicht zu weichgespült rüberkommt.

Dennoch sind es vor allen Dingen die Harmonien, die sich der Gehörgänge bemächtigen. Stücke wie "Cross The Line", "Dawn Of Your Creation", "The Northern End", "Run Amok" und "Unholy Deterrent" sind starke Hard-Rock-Songs mit Melodic-Metal-Touch. Ausfälle gibt es bei den zehn Tracks nicht. Das Keyboard verströmt in zwei Songs MACHINAE- SUPREMACY-like Tunes, dir mir nicht so hundertprozentig zusagen, doch einen insgesamt guten Gesamteindruck kann das nicht trüben. Handwerklich machen alle Musiker einen guten Job, allen voran aber Nils Molin mit seiner variablen, ausdrucksstarken Gesangsvorstellung.

FAZIT: Sleaze Rock meets Melodic Metal! Hört man nicht alle Tage, und DYNAZTY machen das auf "Renatus" wirklich gut und abwechslungsreich. Hier dürfen Freunde beider Spielarten ruhig mal reinhören.

Punkte: 10/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 07.03.2014

Tracklist

  1. Cross The Line
  2. Starlight
  3. Dawn Of Your Creation
  4. The Northern End
  5. Incarnation
  6. Run Amok
  7. Unholy Deterrent
  8. Sunrise In Hell
  9. Salvation
  10. A Divine Comedy

Besetzung

  • Bass

    Jonathan Olsson

  • Gesang

    Nils Molin

  • Gitarre

    Mike Laver, Love Magnusson

  • Schlagzeug

    George Egg

Sonstiges

  • Label

    Spinefarm Records

  • Spieldauer

    43:44

  • Erscheinungsdatum

    28.02.2014

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