Diese Kroaten legen mit "Perception Changes" nach einer EP ihr Debüt vor, mit dem sie ein Stück vom megagroßen Death-Metal-Kuchen abbekommen möchten, worum sie sich bemühen, indem sie von allzu offensichtlichen Schulen absehen.
MONOX verschreiben sich der Groove-Variante des Genres, lassen aber auch nicht gerade die Puppen hüpfen, und weitern sich sowohl, amerikanisch zu klingen, als auch skandinavische Melodien zu verwenden. Sänger Tonko hat ein raues, eintöniges Organ, das er mitunter ("Shimmering Lights", "Life's Worth") durch den Vocoder jagt, um der Musik seiner Band einen sphärischen Charakter zu verleihen. Die Instrumentalisten sind um abwechslungsreiche Strukturen und sogar Dynamik bemüht (es geht nicht immer noch auf die Zwölf), aber Hooks gehen ihnen völlig ab, sodass die Scheibe vor sich hin plätschert.
Heraus sticht definitiv das walzende "Duress", aber diese Band und dieses Album werden zwangsweise in der Masse untergehen, sowohl aufgrund ihres verhalten experimentellen Charakters als auch wegen ihres Unvermögens, Melodien oder andere denkwürdige musikalische Ereignisse in den Vordergrund zu stellen.
FAZIT: Extrem-Metal-Mittelmaß, das durchrutscht.
Punkte: 6/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 23.02.2015
Viktor Sinci?
Tonko Vukoni?
Dorian Pavlovi?, Vedran Klaj
Torsten Nihil
Fat Brek
34:23
27.02.2015