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The Storyteller: Sacred Fire

Stil: Melodic/Power Metal

Cover: The Storyteller: Sacred Fire

Es bietet Stoff für einen viele Stunden andauernden Diskussionsabend: Soll Musik einfach nur unterhalten, oder soll sie mehr bieten? Wer weniger grüblerisch veranlagt ist und sich einfach nur über eine unterhaltsame Zeit mit netten Melodien freut, der wird mit „Sacred Fire“, dem sechsten Album der schwedischen Power-Metal-Band „The STOTYTELLER“ keine Probleme haben.

Musikalisch lässt man hier nichts anbrennen, Riffs im Stile klassischer RUNNING WILD finden sich hier ebenso wie Gesangsmelodien, die auch von HELLOWEEN mit Andi Deris stammen könnten, Arrangements mit Anklängen von HAMMERFALL oder ACCEPT, hier und dort leichte folkige Einsprengsel, abwechslungsreich vom Double-Bass-Uptempo bis zur Ballade dargeboten – handwerklich kann man THE STORYTELLER nichts vorwerfen. Dass die Schweden weitgehend darauf verzichten, eine deutlich spürbare eigene Note einzubringen, damit kann man sicherlich leben, zumal das Genre Heavy Metal bzw. Power Metal nicht gerade dafür bekannt ist, Innovationstreiber zu sein.

FAZIT: Bliebe eben nur die Frage, was soll es sein: Unterhaltungsmusik oder eben doch etwas mehr? Wer meint, dass zum Heavy Metal ein bisschen mehr gehört als routiniertes Bedienen von Klischeeerwartungen, der macht um „Sacred Fire“ besser einen Bogen und labt sich an seinen raren Underground Demos. Wer aber heute noch gerne frühe HAMMERFALL-Alben auflegt und sich von der Musik die schlechte Laune wegpusten lässt, der wird auch mit den Geschichtenerzählern nichts falsch machen.

Punkte: 9/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 26.02.2015

Tracklist

  1. As I Die
  2. One Last Stand
  3. Sacred Fire
  4. Ferryman
  5. Serpent Eyes
  6. Sons Of The North
  7. In Search For Treasures, Stones And Gold
  8. Coming Home
  9. The Army Of Southerfell
  10. Curse Of The Seven Seas
  11. Let Your Spirit Fly
  12. God Of War

Besetzung

  • Bass

    Henrik Brannerydh

  • Gesang

    L-G Persson

  • Gitarre

    Jacob Wennerqvist, Marcus Backlund

  • Schlagzeug

    Martin Hjerpe

Sonstiges

  • Label

    Black Lodge Records

  • Spieldauer

    52:06

  • Erscheinungsdatum

    27.02.2015

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