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Tiebreaker: Death Tunes

Stil: Classic Rock

Cover: Tiebreaker: Death Tunes

Witchcraft, Blues Pills und der Rest der Skandinavier … Die Reihe der hervorragenden Classic Rock-Alben reißt nicht ab, und nun muss man unbedingt auch „Death Tunes? hinzuzählen, das zweite Werk der schon mit ihrem Einstand Aufsehen erregend gewesenen TIEBREAKER.

Die Norweger haben auch den Blues (‘Pan American Grindstone’, ‘Float Away’), gehen aber dankenswerterweise nicht zwanghaft retro zu Werke, dafür allerdings mit angenehm warmer Reibeisenstimme und Gospel-Flair allerorts, ausgenommen vielleicht das Geschoss ‘Killer’ und das gleichsam kurze ‘Commando’. Die Breite, nach der TIEBREAKER streben, zeichnet „Death Tunes“ als eines der „mandatory“-Alben in diesem Bereich für 2016 aus, wobei man weder auf einen äußerst geschmackvollen Gitarrenton verzichten muss (‘Anywhere But Here’, ‘The Deep’!) noch auf ein zehnminütiges Epos Marke ‘Heavy Lifting’.

FAZIT: "Death Tunes "wird seinem Titel zum Schluss in vielerlei Hinsicht gerecht und adelt die Macher als bedingungslose Pflichtband in Sachen Classic Rock, egal wie viel geiler Stoff da neulich herauskam.

Punkte: 12/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 20.10.2016

Tracklist

  1. Hell
  2. Pan American Grindstone
  3. Cannonball
  4. Commando
  5. Anywhere But Here
  6. The Deep
  7. Building Up To Die
  8. Killer
  9. Float Away
  10. Heavy Lifting

Besetzung

  • Bass

    Patrick Andersson

  • Gesang

    Thomas Espeland Karlsen

  • Gitarre

    Eirik Wik Haug, Olav Vikingstad

  • Schlagzeug

    Pål Gunnar Dale

Sonstiges

  • Label

    Dark Essence / Karisma

  • Spieldauer

    55:34

  • Erscheinungsdatum

    21.10.2016

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