Zurück

Reviews

The Sonic Brewery: Can’t Kill Rock’n‘Roll

Stil: Rock'n'Roll, Psychedelic Rock, Blues, Classic Rock, Stoner Rock

Cover: The Sonic Brewery: Can’t Kill Rock’n‘Roll

THE SONIC BREWERY setzen auf erdige Rockmusik, die sich am bunten Allerlei diverser Subgenres bedient. Dabei begeistern die Herren sowohl mit lockerem Schrammel-Blues („Don’t Wanna Die“) als auch mit Ohrwürmern, die wahlweise mit warmem Groove und Mundharmonika-Spielereien daherkommen (u.a. „We Can Be Friends“), oder im Gewand eines treibend-psychedelischen Rockers mit Konformität und Angepasstheit abrechnen („Mercury Of Dreams“).

<center><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/K1j12ZHQKsQ?si=j8WarEv1-VWP_qj5" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></center>

Den Bajuwaren gelingt damit der Kniff, ihr Mischmasch aus klassischem Rock-Allerlei jederzeit griffig und eingängig zu gestalten, aber eben nicht auf allzu bewährte Tugenden zu setzen.
Natürlich sind sie da, die bekannten Eckpfeiler oben genannter Genres. Aber gerade Balladen wie „Stop Talking“ oder „Giorgio“ klingen authentisch rau und gehen zügig ans Herz.

<center><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/NH23RLcpbrU?si=wEKxtlXSjGk7pa7L" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></center>

In Gänze strahlt „Can’t Kill Rock‘n‘Roll“ vor allem durch seine Dynamik einen wachsenden Reiz aus.
Denn wo sich spirituell verträumte SloMo-Groover wie „Who Is He“ neben tendenziell rauen Bluesrockern wie „Bad Guy“ platzieren, ist reichlich musikalisches wie auch emotionales Entdeckungspotenzial vorhanden.

<center><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/NHwtbwQO3OE?si=mHvUonk3r31zDOLO" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></center>

FAZIT: THE SONIC BREWERY stellen nicht nur mit dem Albumtitel „Can’t Kill Rock’n’Roll“ klar, dass diese Musik vielmehr ein Lebensgefühl als rein instrumentales Können ist, sondern untermauern diese These auch mit einem Stilmix, der sich aus allerlei Ecken der Rockmusik bedient. Das klingt jederzeit ehrlich, geht hin und wieder unter die Haut, stellt textlich aber auch drängende Fragen und erweist sich damit unterm Strich als sehr gelungenes Album, das den kalten Winter, wenigstens musikalisch, etwas erwärmen kann.

Punkte: 12/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 05.12.2023

Tracklist

  1. Can’t Kill Rock‘N‘Roll
  2. Don’t Wanna Die
  3. Giorgio
  4. Who Is He?
  5. Mercury Of Dreams
  6. Stop Talking
  7. Bad Guy
  8. We Can Be Friends
  9. Jokercreek

Besetzung

  • Bass

    Andreas Aigner

  • Gesang

    Benno Olbrich

  • Gitarre

    Jonathan Niederer

  • Schlagzeug

    Thomas Hamberger

  • Sonstiges

    Manfred Wambacher (Saxofon), Benno Olbrich (Harfe, Percussion)

Sonstiges

  • Label

    Sun King Music

  • Spieldauer

    45:04

  • Erscheinungsdatum

    17.11.2023

© Musikreviews.de