Mit zehn Ohrwürmern zwischen Hard Rock und High-Energy-Rock'n'Roll ziehen DEVILTRAIN aus, um die nächstgelegene Tankstelle in der Einöde von nebenan ausfindig zu machen. Schließlich braucht der Cadillac Sprit, denn Bier oder Whiskey betanken höchstens den eigenen Magen.
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Die Dauer der Strecke bis zu ebenjener Zapfsäulenplantage beschallen die Bamberger mit Arschtritt-Rock'n'Roll, der Einflüsse von Bands wie THE HELLACOPTERS ebenso erkennen lässt wie Vintage-Gesellen wie z.B. KADAVAR einen gewissen Stempel im Sound der Band hinterlassen haben.
Ein Glück, dass der Opener „Problems“ nicht zur Vorhersage für den Gesamteindruck von „Sonic Fever“ wird...
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...denn es wäre ein Jammer, wenn Knaller der Marke „Death In Her Eyes“ (Ohrwurm-Garantie) ins Wasser gefallen wären. Wobei, ein gewisser Hauch von Feuerwasser-Esprit liegt doch beständig in der aufgeheizten Luft, die das Album ausstrahlt.
Dabei kommt der Band sicherlich ihre unbekümmerte Herangehensweise zugute. Denn sämtliche Songs wissen durch eine gewisse ungestüme Energie zu überzeugen, wobei DEVILTRAIN glücklicherweise nicht in das 'Bier-, Gitarre- und Truckleben-Klischee' verfallen.
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Viel eher zeugt „Sonic Fever“ von einem positiven Lebensgeist, der sich auf Teufel komm raus nicht unterkriegen lassen will, komme was da wolle.
Das ist Rock'n'Roll pur, obwohl die eine oder andere Hard-Rock-Riff-Referenz ihren Stempel in die Musik drückt. Aber Genrezuordnungen sind in diesem Fall eh Augenwischerei, was zählt, ist das Lebensgefühl und genau das wissen DEVILTRAIN authentisch zu verkörpern.
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FAZIT: DEVILTRAIN spielen sich mit „Sonic Fever“ zwar kaum in einen Fiebertraum, aber sie präsentieren sich als hart rockende Sympathen, die den Spirit zwischen Gitarre, Trucker-Attitüde und jugendlicher Unbekümmertheit authentisch einfangen und in energische Rockmusik transferieren.
Punkte: 12/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 21.06.2024
Bassti
Simmi, Bassti
Heiko, Simmi
Simon
Cargo Records
37:07
17.05.2024