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Agathocles: Thanks For Your Hostility (Re-Release)

Stil: Grindcore

Cover: Agathocles: Thanks For Your Hostility (Re-Release)

Ursprünglich 1996 auf den Markt geschmissen, lassen Selfmadegod Records „Thanks For Your Hostility“, das vierte Album der belgischen Grinder AGATHOCLES, nochmal auf die Welt los. Dass der Einfluss von NAPALM DEATH auch bei dieser Neuauflage nicht verschwindet, sollte klar sein, denn die Musik verändert sich ja im besten Fall nicht, wenn sie wiederentdeckt wird.
<br><center><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2549301627/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=1628495205/transparent=true/" seamless><a href="https://capitalscumagathocles.bandcamp.com/album/thanks-for-your-hostility">Thanks For Your Hostility von AGATHOCLES</a></iframe></center></br>

Vielleicht ist der marginal differenziertere Sound dieser 2026er-Version dafür verantwortlich, dass „Thanks For Your Hostility“ etwas weniger pöbellaunig wirkt. Allerdings tritt dieser Eindruck nur in Nuancen ans Tageslicht, denn die Mehrheit des Materials ist nach wie vor grindiges Geschepper vom Feinsten.
Dabei wird manches Soundklackern wie in „Hatred Is The Cure“ ebenso wenig korrigiert wie übellaunige Blitzangriffe der Marke „Strangulation“ kaum etwas von ihrer hardcore-affinen Wut einbüßen.
<br><center><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 42px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2549301627/size=small/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/track=3481863662/transparent=true/" seamless><a href="https://capitalscumagathocles.bandcamp.com/album/thanks-for-your-hostility">Thanks For Your Hostility von AGATHOCLES</a></iframe></center></br>

Manch verlangsamter Moment in Stücken wie „Foul“ oder zu Beginn von „No One's Right“ verbaut den Weg zu den intensiv derben Prügelattacken, welche die eigentlichen Songs darstellen, keineswegs, sondern bringt kurze Momente des Aufatmens in das Album ein.
Über die Spielzeit von mehr als einer Dreiviertelstunde ist das auch notwendig, denn der stumpfe Haudrauf-Modus vermag auf Dauer doch ein wenig zu ermüden. Das schließt jedoch nicht die Tatsache aus, dass „Thanks For Your Hostility“ auch heute noch ein starkes Grindcore-Album mit erheblichem Old-School-Faktor ist.
<br><center><iframe style="border: 0; width: 350px; height: 350px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2549301627/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/minimal=true/track=718480179/transparent=true/" seamless><a href="https://capitalscumagathocles.bandcamp.com/album/thanks-for-your-hostility">Thanks For Your Hostility von AGATHOCLES</a></iframe></center></br>

FAZIT: Mit dieser Neuauflage von AGATHOCLES‘ „Thanks For Your Hostility“ werfen Selfmadegod Records eine vielleicht unterschätzte Perle des Grindcore neu auf den Markt. Der Verzicht auf etwaiges Bonusmaterial oder dergleichen verleiht dieser Version zwar einen etwas schlanken Fuß, aber mit einer Originalspielzeit von über einer Dreiviertelstunde wäre mehr von dem hyperaktiven Geprügel vielleicht auch zu viel des Guten.

Erschienen auf www.musikreviews.de am 21.09.2026

Tracklist

  1. Criminalisation of a Strange Behaviour
  2. Life Control
  3. Until It Bleeds
  4. End of the Line
  5. Doctors Wished Me
  6. Knock Back
  7. Thanks for Your Hostility
  8. Hatred Is the Cure
  9. Be Your Own God
  10. Distraction
  11. Remember
  12. Cheers Mankind Cheers
  13. Strangulation
  14. Foul
  15. No Use... Hatred
  16. My Reason
  17. No One's Right
  18. Sheer Neglect
  19. Is There a Place?
  20. Go Fucking Nihilist
  21. Progress or Stupidity?
  22. Try!
  23. He Cared
  24. Mankind's Not Kind
  25. Reduced to an Object
  26. Ego-Generosity

Besetzung

Sonstiges

  • Label

    Selfmadegod Records

  • Spieldauer

    46:37

  • Erscheinungsdatum

    19.06.2026

© Musikreviews.de