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Andrew Collberg: Hi Hopes

Stil: Alternative Pop, Electronica, Indie

Cover: Andrew Collberg: Hi Hopes

Mit dem Albumtitel „Hi Hopes“ grüßt ANDREW COLLBERG die Hoffnung und spätestens mit dem verträumten Elektropop von „Love Ain’t Free II“ ist man mittendrin im hoffnungsfrohen Soundkosmos des in Köln lebenden schwedischen Musikers. Kurze, schräge Einwürfe inklusive.
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Nordische Gelassenheit zieht sich durch die Songs und trifft auf verträumte, teils sphärische Klangwelten. Wer bei „Cold February“ nicht automatisch entschleunigt, dessen Ruhepuls sollte vielleicht einmal überprüft werden. Vibrierende Saitenklänge treffen auf sanfte Soundflächen und eine Stimme, die auch problemlos eine Meditations-CD besprechen könnte. Dagegen steppt bei „Why Why Why (Mactech 66)“ zumindest stellenweise der Bär, wenn COLLBERG eine Prise Honky Tonk einstreut. Doch mit dem gut gelaunten Pop ist es schon wieder vorbei, sobald das Instrumentalstück „Hexagonical“ elektronische Soundflächen gekonnt übereinanderschichtet.
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„Mensch“ stellt anschließend die analoge Akustikgitarre in den Mittelpunkt und schwoft entspannt vor sich hin, nur gelegentlich von kurzen Elektroblitzen aus der Komfortzone gerissen. Und nach ein paar weiteren Ausflügen in elektronische Dream-Pop- und Electronica-Gefilde darf man schließlich mit „Everything Is Nothing Is All“ und entspannten Country-Blues-Tönen voller Hoffnung mit dem Musiker in den Sonnenuntergang gleiten.
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FAZIT: Auf „Hi Hopes“ verflechtet ANDREW COLLBERG Electronica, Alternative Pop, Akustik und sphärische Klangwelten zu einem angenehm unberechenbaren Mix. Mal verträumt, mal verschroben, mal überraschend beschwingt und immer mit genügend Raum für unerwartete Seitenwege. Die Hoffnung darf mit diesem Album also sehr zufrieden begrüßt werden.

Punkte: 12/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 28.09.2026

Tracklist

  1. Love Ain't Free
  2. Love Ain't Free II
  3. Hi Hopes / How Many Times Can You Take A Round To The Chest?
  4. Cold February
  5. Luxury Apartments
  6. Why Why Why (mactech 666)
  7. Hexagonical
  8. Mensch
  9. Constellations Of Loving You
  10. Light In The Dark
  11. Things To Do When Everything’s Fucked Up I
  12. Things To Do When Everything’s Fucked Up II
  13. Side To Side
  14. Everything Is Nothing Is All

Besetzung

  • Bass

    David Helm

  • Gesang

    Andrew Collberg, David Helm

  • Keys

    Mikkel Mohr, Miguel Ortiz Caturani

  • Schlagzeug

    Andrew Collberg

  • Sonstiges

    Connor Gallaher (Pedal Steel)

Sonstiges

  • Label

    Papercup Records

  • Spieldauer

    54:53

  • Erscheinungsdatum

    18.09.2026

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