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Conjuring: Memento Mori

Stil: Melodic Black Metal

Cover: Conjuring: Memento Mori

Das Schweizer Ein-Mann-Projekt CONJURING liefert mit „Memento Mori“ bereits zum vierten Mal melodischen Black Metal zwischen Melancholie und Existenzialismus ab.
Der Gedanke, sein eigenes Ableben anzunehmen, hat zugleich etwas Reinigendes, aber auch Untröstliches, hinterlässt er doch den Beigeschmack von vollkommener Nichtigkeit des Seins.
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Ganz so weit geht Alleinmusiker Alvar nicht, aber trotz manchem romantisierenden Ansatz an die Todesthematik (das Albumcover mit seinem Blumenmeer, die Vielzahl verträumter Gitarrenmelodien, die sich auf dem Album finden) bleibt „Memento Mori“ unverkennbar ein Black-Metal-Album.
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Hypnotische Tremolo-Gitarren treffen auf Blastbeats, die in Stücken wie „Inferis“ aber auch durch Streicherklänge aufgepeppt werden. Dadurch verstärkt sich der tragische Grundton der Musik, der ab und an gar triumphale Züge annimmt (die Stimmung und der Aufbau von „Aura“).
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Derweil wirkt das Rezept der Musik nicht wirklich neu und Bands wie UADA oder WOLVES IN THE THRONE ROOM schimmern immer mal als Soundreferenzen hervor, was der musikalischen Qualität, die CONJURING an den Tag legen, aber nicht schadet.
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FAZIT: CONJURING legen mit „Memento Mori“ eine musikalische Ode an den Tod, aber auch an die Bedeutung des Lebens vor. Der atmosphärisch-melodische Ansatz, den Alleinmusiker Alvar auf seine Vision von Black Metal anwendet, ergänzt sich sehr stimmungsvoll mit der Thematik, die somit gleichsam schön und ernsthaft betrachtet wird.

Punkte: 11/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 18.08.2026

Tracklist

  1. Memento Mori
  2. Inferis
  3. Rituale
  4. In Nihilum
  5. Aura
  6. Anima

Besetzung

  • Bass

    Alvar

  • Gesang

    Alvar

  • Gitarre

    Alvar

  • Schlagzeug

    Alvar

Sonstiges

  • Label

    Hypnotic Dirge Records

  • Spieldauer

    46:30

  • Erscheinungsdatum

    08.05.2026

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