Seit nunmehr über dreißig Jahren machen DEATH DIES die Black-Metal-Szene Italiens unsicher.
„Maledicti In Aeternvm“ ist bereits das sechste Album der Herren, die sich darauf (zumindest dem Cover-Artwork nach zu urteilen) u.a. mit der Prometheus Figur beschäftigen.
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Musikalisch werkeln die Musiker überwiegend erbarmungslos und voller Tempo, wobei sich auch rhythmisch-melodische Passagen in Stücken wie „Trivia Soteira“ finden lassen.
Hier und da erinnert die Soundästhetik an angeschwärzten Hardcore. Vor allem dann, wenn das Tempo angezogen wird und die Saitenfraktion repetitiv, aber nicht allzu stumpf ihrem Werk frönt (u.a. in „Mater Meretrix“).
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Das relativ eindimensionale Keifen von Frontmann Krom kostet die Songs aber einen Zuwachs an Atmosphäre bzw. Dringlichkeit. Denn nach zwei, drei Stücken wirkt die Stimmung bzw. die Ästhetik des Albums auserzählt.
Die Aggression der Musik ist derweil durchweg hoch, was in manchem Moment auch einen leicht punkigen Ansatz erkennen lässt. In diesem Kontext überraschen die Keyboard-Einschübe in Stücken wie „Carmina Trivmphalia“ oder „Caron Dimonio“ zunächst, allerdings fügen sie sich trotz (oder gerade wegen) ihrer simplen Struktur gut in die jeweiligen Songs ein.
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„Destroyer“ drückt am Ende nochmal auf die Tube und unterstreicht den kompromisslosen Ansatz, den die Band auf „Maledicti In Aetervum“ verfolgt, ohne markante Widerhaken zu präsentieren.
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FAZIT: Italiens DEATH DIES liefern mit „Maledicti In Aeternvm“ ein dreckiges Black-Metal-Album, das aus bekannten Elementen Bekanntes erschafft. Das klingt gewiss nicht schlecht und auch der marginale Hardcore-Ansatz weiß zu gefallen. Allerdings täuscht auch dieser Umstand nicht darüber hinweg, dass alle Elemente dieses Albums bereits wesentlich mitreißender und frischer vertont wurden.
Punkte: 9/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 29.07.2026
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