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Kosmogonia: Aella

Stil: Folk- und Melodic-Death-Metal

Cover: Kosmogonia: Aella

Folk-Death-Metal mit Flötenklängen hat mit den Schweizern von ELUVEITIE ein gewichtiges Szene-Aushängeschild, an dessen Schaffen sich etwaige Mitbewerber (un)freiwillig messen lassen müssen.
Die Griechen von KOSMOGONIA nehmen diese Aufgabe selbstbewusst an und liefern mit „Aella“ ein Album, das zwar deutlich in der Tradition ihrer Mitbewerber steht (sowohl was die Musik betrifft als auch die Inhalte der Texte), aber dennoch keine Copy/paste-Veranstaltung ist.
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Zwar sind die Zutaten von Stücken wie dem getragenen „Hold Me“ oder der druckvolle Folk-Death-Metal von „The Fall“ alles andere als neu (Flöten treffen auf zweigeteilten Gesang von männlichen Growls und klarer Frauenstimme, während das metallische Fundament zwar drückt, aber niemals zu sehr im Vordergrund steht), aber KOSMOGONIA machen ihre Sache gut und schaffen es, den geneigten Hörer bei der Stange zu halten.
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Dass die jeweiligen Elemente des Sounds gut ausgewogen präsentiert werden und weder die Riffs noch die Flöten im Gesamtbild des Albums dominieren, sorgt für ein rundes Hörerlebnis, das den, diesem Genre eigenen, Hörspielcharakter der Musik gut zur Geltung bringt.
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FAZIT: KOSMOGONIAs „Aella“ ist ein solides Album zwischen Folk- und Melodic-Death-Metal, das erkennbar in der Tradition von ELUVEITIE steht. Das ist vielleicht auch der größte Knackpunkt des Albums, denn erstens gibt es die Schweizer Formation eben schon und zweitens können KOSMOGONIA noch nicht an die atmosphärische und kompositorische Klasse von Chrigel und Co. heranreichen. Davon abgesehen bietet das Album aber solide Genre-Kost.

Punkte: 10/15

Erschienen auf www.musikreviews.de am 03.08.2026

Tracklist

  1. Prologue - The Journey Begins
  2. The Rise
  3. Hold Me
  4. The Oracle
  5. Scheme and Rebirth
  6. Fire's Song
  7. The Fate
  8. Thoughts
  9. Wolf's Howl
  10. Elixir
  11. Last Path
  12. The Fall
  13. Oblivion
  14. Epilogue – A New Dawn

Besetzung

  • Bass

    Kyriakos Konstantinou

  • Gesang

    Kostas Magalios, Dimitra LeFay

  • Gitarre

    Kostas Magalios, George Kanellopoulos

  • Keys

    Odysseus Poulos

  • Schlagzeug

    Alex Papavangelis

  • Sonstiges

    Ismini Vasileiou (Flöte)

Sonstiges

  • Label

    Eigenproduktion

  • Spieldauer

    62:49

  • Erscheinungsdatum

    14.01.2025

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