Lust auf guten alten Lo-Fi-Rock’n’Roll? Dann liegt man bei PAT TODD & THE RANKOUTSIDERS ziemlich richtig. Die Jungs aus Los Angeles um den ehemaligen LAZY COWBOYS-Sänger Pat Todd setzen auf „I’ll Dream Alone“ auf schmutzigen Rock’n’Roll, der seine volle Wirkung besonders in kleinen, verrauchten Clubs entfaltet.
<br><center><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/o1YIwtTQ97Y?si=fuAz_AaQ4ctMtij1" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></center></br>
„Ambition Street“ bringt das ziemlich genau auf den Punkt: Rock’n’Roll-Gitarrenlicks, ein stampfender Beat und PAT TODDs nölige, angenehm angestaubte Stimme, die im Refrain von den Bandkollegen gedoppelt wird. Nicht immer perfekt, aber mit viel Inbrunst und Überzeugung. Viel mehr braucht es nicht, um mit dem Fuß zu wippen und spätestens beim zweiten Chorus mitzusingen.
<br><center><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/6_BWaAaYbYM?si=D88ekKFU3CA3eYnX" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></center></br>
Beim bluesigen „Mediocre Heart“ kommt dann auch die Harp zum Einsatz, um den besungenen Herzschmerz musikalisch zu unterstreichen. „Beyond The Country Line“ lässt mit seinem titelgerechten Country-Feeling und jeder Menge Spielfreude die Bühnenbretter beben, bevor das leicht punkige „Blood & Gunpowder“ nahtlos anschließt. Ein weiterer Refrain zum Mitgrölen inklusive.
Mit „It Ain’t All My Fault“ legt der Rock’n’Roll noch einmal ordentlich zu, ehe „I’ll Dream Alone“ das Album mit einem letzten rockigen Gute-Laune-Singalong und reichlich verschwitzter Spielfreude stilgerecht zu Ende bringt.
<br><center><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/HohM8fzTFnA?si=39e0rFyTzfy2oWp8" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></center></br>
FAZIT: PAT TODD & THE RANKOUTSIDERS brauchen auf „I’ll Dream Alone“ weder große Gesten noch komplexe Arrangements. Hier geht es um dreckigen Rock’n’Roll, Blues, ein bisschen Punk und vor allem um den Spaß am gemeinsamen Krachmachen. Wer es gerne verschwitzt, laut und direkt mag, darf die nächste kleine Spelunke mit dem Album unter dem Arm schon mal anpeilen.
Punkte: 12/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 02.10.2026
Steven Vigh
Pat Todd, Nick Alexander
Pat Todd, Nick Alexander, Kevin Keller
Gavin Ross
Daniel Whitmore
Hound Gawd! Records
41:10
02.10.2026