<b>„RYAN McGARVEY ist ein weltweit angesehener Gitarrist, Sänger und Songwriter, der sich im Laufe seiner Karriere nicht nur eine internationale Fangemeinde, sondern auch die Bewunderung seiner eigenen musikalischen Vorbilder erworben hat. Im Laufe seiner glanzvollen Karriere stand McGarvey gemeinsam mit Legenden wie Eric Clapton, Jeff Beck, B.B. King, Joe Bonamassa, Kenny Wayne Shepherd und vielen anderen auf der Bühne – eine Leistung, die Bände über sein Talent und seinen Ruf spricht.“</b> (Erste zwei Sätze <a href="https://www.ryanmcgarvey.com/bio-gear" target="_blank" rel="nofollow">in der Biographie unter McGarveys Homepage</a>)
Er ist zurück!
Zurück im Leben und im Blues Rock!
Direkt aus der Asche heraus!
Wie ein echter Phoenix des Blues-Rock, der noch dazu permanent auch durch seinen (neuerdings) an BONO erinnernden und endlich rundum überzeugenden Gesang einer Band wie U2 locker Konkurrenz machen könnte.
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RYAN McGARVEY lässt es auf „Up From The Ashes“ anfangs richtig krachen, um dann in die feinsten Details – wie beispielsweise einem göttlich anmutenden Gitarren-Solo auf „Edge Of Eternity“ – überzugehen, wobei er neben dem auffälligen Gesang seine ganze Größe als Gitarrist beweist, vor dem sich sogar Clapton- und Bonamassa-Anhänger ehrfürchtig verbeugen und die unser Kollege Sigrist <a href="http://www.musikreviews.de/reviews/2019/Ryan-McGarvey/Heavy-Hearted/" target="_blank" rel="nofollow">in seiner begeisterten „Heavy Hearted“-Review </a> bestens charakterisierte, indem er feststellte: „Seine Soli entwickeln sich allesamt aus der Songstruktur heraus und wirken nie aufgesetzt, nie protzig.“
Genau diese Gitarrero-Qualität bewahrt sich McGarvey weiterhin auf seinem aktuellen Album, wobei nunmehr selbst sein Gesang ähnlich wie seine Gitarrenarbeit begeistert.
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Da McGarvey mit gesundheitlichen Problemen, die sogar sein Gitarrenspiel einschränkten, zu kämpfen hatte, stellt er zu dem insgesamt etwas dunkler und thematisch bedrückender ausgefallenem „From The Ashes“ (Ein Titel, der zugleich Programm und situativer Hinweis ist!) fest: „Wir freuen uns alle riesig auf dieses starke Comeback und können es kaum erwarten, es mit euch allen zu teilen!“
Mit einer fetten Bass-Breitseite und der klaren Aussage „Back To Life“ startet das Album dementsprechend gleich ordentlich durch. Es rockt erst einmal in Richtung früher U2. Kein Wunder bei diesem Gesang!
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Aber auch eine gefühlvolle Ballade wie das sehnsuchtsvolle „Searching For You“ fehlt nicht, nachdem RYAN McGARVEY zuvor einen düsteren Besuch – inklusive feiner Slide-Gitarre – auf dem Friedhof („In The Graveyard“) vertont und die Ewigkeit samt begeisterndem Gitarren-Solo („Edge Of Eternity“) beleuchtet sowie im besten Blues-Stil den frühen Morgen („Gone Come Morning“) begrüßt.
Es ist die abwechslungsreiche Mischung hinter „Up From The Ashes“, die einen nach dem anderen Musik-Glutherd darunter entfacht: Fette Orgeln und eine überdeutliches Seventies-Flair beispielsweise, das sich auf „All I've Got“ verbreitet oder wenn „Cold Prison“ mit angedeuteten „We Will Rock You“-Schlagrhythmen McGarveys QUEEN-Verbindung andeutet, die er aber in diesem urig akustisch gestalteten Song anfangs in den Früh-Blues überträgt, um es dann doch ab der Mitte ordentlich auch E-Gitarren-technisch krachen zu lassen.
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Und egal, ob nun dreckige Lügen („Filthy Lies“) oder (spannend gecoverte) Dammbrüche („When The Levee Breaks“) das Album abschließen – hier gibt es die pure Handarbeit und das leidenschaftliche Ideenspektrum eines amerikanischen Blues-Gitarristen und Sängers zu erleben, der einerseits weiß, was die Vergangenheit ihm alles (nicht nur Positive) bescherte und noch klarer die Richtung prägt, in die seine Zukunft geht. Die Gegenwart hinter „From The Ashes“ ist ein überzeugender Beweis dafür!
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FAZIT: RYAN McGARVEYs „Up From The Ashes“ ist ein blues-rockiger Aufruf und eindrucksvoller Appell zugleich, niemals aufzugeben oder sein eigenes Können und die Leidenschaft dahinter aus dem Blick zu verlieren. Der amerikanische Blues-Rocker, der neben seinem großartigen Gitarrenspiel auch stimmlich begeistert, weil er mitunter wohl einem BONO erfolgreich nachzueifern versucht, versteht dieses „Auferstanden aus der Asche“-Album als ein echtes Comeback nach schweren Jahren und krankheitsbedingtem Pausieren. Er hat demnach viel nachzuholen – und er holt auf diesem Album tatsächlich alles nach und setzt zusätzlich beeindruckend Neues drauf!
Punkte: 13/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 28.06.2026
Artha Meadors, Tony Franklin
Ryan McGarvey
Ryan McGarvey
Brant Leeper
Logan Miles Nix
Ken Riley (Harmoniegesang)
Forward In Reverse Music/Just For Kicks
50:49
29.05.2026