SKULLHAMMER aus Bottrop liefern mit „Where Skulls Pile High“ ein Death-Metal-Debüt der alten Schule, das Urvätern wie BOLT THROWER oder OBITUARY huldigt. Hier und da streuen die Musiker noch ein Prise LAY DOWN ROTTEN in ihre Songs ein (speziell was manche Melodie/Riff-Kreuzung angeht).
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Die Musik wird dabei mit einer interessanten Fantasy-Story verknüpft, in der der titelgebende Schädelhammer eine zentrale Rolle als mächtiges Artefakt spielt. Wer jetzt erneute BOLT THROWER-Bezüge (die Parallele zu deren Warhammer 40k-Lyrik liegt durchaus auf der Hand) wittert, liegt nicht falsch.
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Zu verschleppten Grooves entfalten die Gitarren diverse unheilvolle Melodien, während sich Stücke wie „Unstoppable March“ ihrem Titel entsprechend unnachgiebig durch das Death-Metal-Schlachtfeld schieben.
Dabei rattert die Doublebass bisweilen was das Zeug hält (z.B. in „Berzerker Fury“), während sich die Gitarren mit reichlich Druck ins Hirn fräsen.
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Die immer wieder auftauchenden Melodien verleihen zähen Brechern wie „Slaves to Despair“ eine dezent unheilvolle Atmosphäre, was den stumpfen Knochenbrecher-Eindruck, den das Cover-Artwork suggeriert, ein Stück weit relativiert.
Dass der Abschluss „Hammered“ dann trotzdem mit Druck im Kessel losrollt, unterstreicht den marginal fauligen Touch, der sich mit jedem Song mehr in die Musik schleicht.
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FAZIT: Mit „Where Skulls Pile High“ wollen SKULLHAMMER den Death Metal sicher nicht neu erfinden. Stattdessen servieren die Herren unheilvolle Melodien zu druckvollen Riffs, die vom Schlagzeug zu jeder Zeit unnachgiebig angeschoben werden. Der relativ roh belassene Sound tut sein Übriges und sorgt für eine stimmungsvolle Genre-Walze ohne Schnickschnack.
Punkte: 12/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 23.06.2026
Kevin Otto, Stefan Vârvoreanu
Dennis Begger, Sascha Hemig, Stefan Vârvoreanu
Norman Menz-Student
Eigenproduktion, Deathfarm Records, Fucking Kill Records
25:40
16.01.2026