Die Norweger SLAAMASKIN haben offensichtlich ein Faible für die Musik ihrer Landsleute von KVELERTAK. Denn ähnlich wie bei den Eulenfreunden, wird auf „Endevendt“ eine Genre-Mischung kredenzt, die von Hardcore Punk, über Heavy Metal, bis hin zu einem Hauch Rotz-Rock eine bunte Palette bedient.
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Eine weitere Gemeinsamkeit mit KVELERTAK ist der komplett auf Norwegisch gehaltene Gesang, der zwar kein Novum mehr darstellt, aber immer noch gut zu dem abgedrehten Stilmix passt.
Mit „Stridshaud“ gehen SLAAMASKIN auch direkt in die Vollen und paaren feine Gitarrentöne, die mit klassischem Heavy Metal flirten, mit ruppigen Grooves, die dank ihrer simplen Ausrichtung eher gen Hardcore schielen.
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„Hoggspekker“ dagegen gemahnt ganz kurz an Neunziger Jahre Größen wie PANTERA, wobei der Gesang wesentlich melodischer ausfällt als bei Phil Anselmo und CO. Auch das Gitarrensolo zur zweiten Songhälfte lässt aufhorchen, stellt es doch ein Novum auf dieser LP da.
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In „Stigma“ wird wieder Hardcore-lastiger auf die Instrumente eingedroschen, was einen nicht zu verachtenden Groove-Zuwachs mit sich bringt, ehe „Varde“ neben bulligen Rhythmen auch deutlich mehr Melodien in Sachen Gesang präsentiert. Dadurch erweist sich dieser Schlusspunkt als auflockernder Farbtupfer auf dieser EP.
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FAZIT: SLAAMASKINs „Endevendt“ eifert in gewisser Weiser den großen Idolen KVELERTAK nach, denn der Stilmix, den die Norweger hier präsentieren, ähnelt dem ihrer Landsleute doch in mehr als einem Punkt. Gleiches gilt für die Spielfreude, die der Fünfer an den Tag legt. Allerdings kann dieser Umstand nicht darüber hinwegtäuschen, dass es KVELERTAK eben schon gibt. Ein wenig mehr Eigenständigkeit wäre in Zukunft wünschenswert.
Punkte: 7/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 14.07.2026
Arvid Grov
Rolf Oldeide
Jan-Helge Bergesen, Kåre Helleve
Jostein Henanger
Eigenproduktion
15:02
02.04.2026