Mit reichlich MOTÖRHEADscher Rock’n’Roll-Stimmung legen THE ALMIGHTY ZEROS ihr Debüt „Burn Out Baby“ vor. Dass Lemmy und Co. einen Einfluss auf das Trio ausübten, zeigt nicht nur das Bassintro von „Fighting For My Country“. Auch in der generellen Stimmung der Musik, die wie ein vertonter Chaos-Roadtrip klingt, werden die Väter des Snaggletooth mehr als einmal zitiert.
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Zwischendurch schimmern auch dezente Punk-Einflüsse in der Musik durch, die u.a. in „Gotta Run“ durch einige erstklassige Gitarrensoli aufgepeppt wird, wobei das Musiker-Ego zum Glück im Schrank bleibt und die knappen Solo-Ausflüge durchweg songdienlich ausfallen.
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Stücke wie „No Class“ verlieren zu keiner Zeit das Rock’n’Roll-Tanz-Feeling, haben aber genug Druck im Kessel um den Burn Out mit dem eigens zusammenschraubten Oldtimer standesgemäß mit passender Musik zu untermauern.
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Insofern kann zumindest aus musikalischer Sicht nicht von einem dreckigen Kampf die Rede sein, auch wenn „Fighting Dirty“ sicher keine Saubermann-Musik bietet, sondern als finale Rock’n’Roll-Abfahrt nochmal beherztes Rockkneipen-Feeling mitbringt.
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FAZIT: THE ALMIGHTY ZEROS liefern mit „Burn Out Baby“ sicher keine Nullnummer ab. Der High-Octane-Rock’n’Roll des Trios zündet mit viel Energie und einer Prise Dreck unter den Fingernägeln und eignet sich damit bestens als Ventil, wenn der Alltag mal wieder den Bach hinunter zu gehen scheint. Oder auch als Soundtrack zu einem Motorrad-Roadtrip auf einer (nicht allzu klapprigen) Harley.
Punkte: 12/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 10.10.2026
Tracy Corrigan
Lee Martindale
Lee Martindale
Simon Daniels
Smith & Miller Records
36:16
28.09.2026