Die Schweizer Hard Rocker THE ORDER legen mit „Empires“ ihr siebtes Album vor und zeigen bereits mit dem eröffnenden Titeltrack, dass sie im Laufe ihrer gut zwanzig Karrierejahren nichts von ihrem Handwerk verlernt haben.
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Knackige Riffs voller Energie kreuzen sich mit Melodien, die sowohl eingängig, als auch unprätentiös daherkommen. Stücke wie „Warriors“ oder das geradlinige „Thieves in the Night“ setzen sich zügig im Ohr fest und gefallen durch eine positive Stimmung, die trotz der Geschichten von Aufstieg und Fall von Königreichen mehr als einmal in der Musik von THE ORDER zum Vorschein kommt.
„Living for the Nightlife“ etwa geht als Hymne an metallische Nachtgesellen durch und gefällt mit klassischem Edelstahl und dem etwas höherem Reibeisengesang von Gianni Pontillo. Der Frontmann kann aber auch zarter und intoniert die Sommer-, Sonne-, Feelgood-Power-Ballade „Wherever I Go“ mit viel Gefühl, ehe „The Last Call“ wieder metallischer groovt.
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„The Bonehead’s Back – Promises and Illusions“ geht mit über zehn Minuten Spielzeit als sehr ambitionierter Groover durchs Ziel. Wobei die Band in mehrere Stilrichtungen gleichzeitig expandiert und neben abgehackten Gitarren auch viel Raum für den rauen Gesang von Gianni Pontillo freischaufelt, sodass dieser Abschluss letztendlich ebenso die musikalischen Muskeln spielen lässt, wie er kurze Verschnaufpausen präsentiert.
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FAZIT: THE ORDER liefern mit „Empires“ ein melodisches Heavy-Metal-Album, das den Gitarren und dem Gesang viel Platz einräumt und von brettharten Stampfern bis zu einfühlsamen Midtempo-Sommerhymnen eine stimmige Bandbreite präsentiert.
Punkte: 12/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 13.07.2026
Alain Schwaller
Gianni Pontillo
Bruno Spring
Mauro "Tschibu" Casciero
Massacre Records
45:47
24.04.2026