Nachdem sie zuletzt vom Götternektar gekostet haben, geht’s für THE SPACELORDS nun auf Entdeckungsreise gen Uranus. Und wie sollte es anders sein, der Treibstoff für das musikalische Weltraumvehikel ist nach wie vor ausladender Instrumental-Space Rock mit Psychedelic-Schlagseite.
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Dabei zeugt ein Titel wie „Survive To Win“ von einer gewissen Kämpferhaltung, während sich der erdige Groove als Spielfeld für ausladende Gitarrenexkurse und ebensolche Klangreisen des Keyboards herausstellt.
„Whales“ dagegen wendet den Blick gen Atmosphäre und baut sich in kleinteiliger Instrumentalmanier zu einem monolithischen Trauermarsch auf, der nicht nur für Space-Rock-affine Greenpeace-Walliebhaber einiges zu bieten hat.
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Da kann einem schon mal schwindlig werden, umso besser, dass „On The Verge Of Delirium“ mit knapp acht Minuten Spielzeit etwas direkter auf den Punkt kommt. Selbstredend bleibt auch hier der musikalische Kopf im Klangweltraum stecken, aber es groovt kompakter, wenn auch nicht weniger effektreich (die Gitarren).
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FAZIT: Auf ihrer interplanetarischen Busfahrt machen THE SPACELORDS diesmal auf dem Uranus halt, nicht ohne einen kurzen Abstecher gen Ozean zu machen. Die Heiligkeit des Universums wird also nicht nur auf einen Planeten beschränkt, genauso wenig beschränken sich die Musiker auf ein explizites Genre. Und doch bestimmen psychedelische Stoner-Vibes mit explizitem Hang zur Weitläufigkeit das Geschehen auf „Uranus Omnibus Sanctus“, womit das Reutlinger Trio seiner musikalischen Formel weitestgehend treu bleibt.
Punkte: 10/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 05.10.2026
Ekhard „AKEE“ Kazmaier
Matthias „HAZI“ Wettstein
Didi Holzner
Marcus „MUDGE“ Schnitzler
Tonzonen Records
44:20
18.09.2026