Zwischen Power Metal und Progressiv Metal setzen THE SPECTRE BENEATH mit ihrem vierten Album „The Devil's Whisper“ vor allem auf riffbetontes Songwriting. Die Gitarren spielen in Stücken wie „Sister Hyde“ oder auch „White Tulip“, trotz prominent abgemischtem Gesang eine gewichtige Rolle.
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Dabei schwingt stets eine bedrückende Atmosphäre in der Musik mit. Wobei neben schnellen Brechern wie „Conundrum“ auch eine bedachte Pianoballade wie „Change“ ihren Platz in der Tracklist findet, ohne wie ein Ausreißer zu wirken.
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Zwar wirkt mancher Moment ein wenig unschlüssig (etwa in einem Song wie „Germ“, in dessen Strophen der Hochtongesang bewusst gegen die Gitarren zu arbeiten scheint), aber Stücke wie das stimmungsvolle Mini-Drama „Forgiveness“ können diesen Eindruck u.a. mit griffigen Arrangements ausgleichen.
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FAZIT: Progressive Power Metal ist kein neu definiertes Subgenre und auch „The Devil's Whisper“ macht das im Genre gereichte Wasser nicht zu Wein. Aber THE SPECTRE BENEATH haben was auf dem Kasten und wissen durch Spielfreude zu gefallen. Die eine oder andere kompositorische Länge ist zwar vorhanden, doch unterm Strich bleibt ein solides viertes Album der Engländer.
Punkte: 10/15Erschienen auf www.musikreviews.de am 25.08.2026
Pete Worrall
L.L., Katy Lennon
Pete Worrall, Vini Assis, Alex Gusinsky, Jeff Teets, Jimmy Konsta
Martin Worrall
Consta Taylor, Vincente Ferreira
Martin Worrall (Geige)
Eigenproduktion
57:19
17.07.2026