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Perfect World: Perfect World (Review)

Artist:

Perfect World

Perfect World: Perfect World
Album:

Perfect World

Medium: CD
Stil:

Melodic Hard Rock

Label: Frontiers
Spieldauer: 52:57
Erschienen: 2003
Website: -

Perfect World ist ein Melodic-Rock Band-Projekt des Sängers Kelly Hansen, den man von Hurricane und Unruly Child kennt und des Multi-Instrumentalisten Fabrizio V. Zee Grossi, der u.a. mit Ice-T, Nina Hagen, Steve Vai und Steve Lukather zusammengearbeitet hat. Die Leadgitarre bearbeitet der (Ex?)-Dokken Gitarrist Alex De Rosso, einen Großteil der Keys spielt Adam Forgione, der bereits für Blackmore und Malmsteen gearbeitet hat.
So beeindruckend sich das alles anhört, das Ergebnis ist erstaunlich schwach auf der Brust. Nicht, dass schlecht gespielt würde, die Songs grottenschlecht wären oder keine songdienlichen Ideen zu hören wären. Die Soli sind auch gutklassig und nach den Regeln der Kunst gestrickt, trotzdem bleibt alles in einem biederen Mittelmaß stecken.
Was dem Ensemble an guten Studiomusikern fehlt, ist eine Persönlichkeit wie Dokken, Malmsteen, Blackmore oder Vai, die sie aus der Wüste des „Das-hab-ich-doch-schon-mal-irgendwo-anders-besser-gehört“ führen könnte. Der Einäugige ist zwar im Lande der Blinden König, aber wenn man Perfect World z.B. mit der zeitgleich erscheinenden Melodic-Scheibe von Pride of Lions vergleicht, dann ziehen erstere gegen die „zweiäugigen Löwen“ klar den Kürzeren. Auch beim Mix fällt Perfect World gegen den schönen Sound von Pride of Lions klar ab. Durchsichtigkeit und Druck fehlen und erinnern fatal an den Standard von vor 20 Jahren, man hat die Orientierung an den 80ern wohl zu wörtlich genommen. Dies ist besonders bei den Songs ärgerlich, die im Prinzip gut kommen würden (Out of Bounds, You’ll be gone).
Meine Kritik hört sich nun übler an, als die Platte in Wirklichkeit ist. Freunde des melodischen Hardrock können zugreifen, wenn es ihr Budget erlaubt. Durch Innovation und Spritzigkeit tun sich Perfect World nicht hervor, was Genrefans aber meist egal ist.

Fazit: Auf meiner zehn Punkte Skala erreichen Perfect World 6 Punkte. Genre bezogen sind 7 vertretbar. Ärgerlich ist die dünne Produktion.

Alexander Müller

Gast-Rezensent (Info) (Review 2679x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • Here With Me
  • Leaving Lonely
  • Just Like a Pill
  • I Believe in You
  • Between You and Me
  • Out of Bounds
  • You'll Be Gone
  • Someday Soon
  • Do You Love
  • I Need You
  • Overnight Sensation
  • Broken

Besetzung:

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