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Sidewalker: Sidewalker (Review)

Artist:

Sidewalker

Sidewalker: Sidewalker
Album:

Sidewalker

Medium: CD
Stil:

Art Pop

Label: Dustbowl Sounds
Spieldauer: 36:29
Erschienen: 2005
Website: [Link]

Wieder mal musikalische Ergüsse aus dem hohen Norden: Das schwedisch-norwegische Duo Lars Jonasson Rinman und Katharina Nuttal produziert aber weder Melo-Rock, noch melodischen Death Metal oder gar klirrendes Black-Metal-Gekeife. Das Debut „Sidewalker“ entführt den Hörer in ein melodisches Paralleluniversum düsterer Melancholie ohne jeglichen Gothic-Kitsch.
Jedes der zehn Stücke ist sparsam instrumentiert, dezente Grooves, akustische Gitarren und zurückhaltende E-Verzerrung bilden ein bedrückendes, entrückendes Netz, durch das sich der ernsthafte, melancholische, vollkommen unpathetische Gesang Katharina Nuttals windet und schlängelt, sich treiben läßt.

Die Promoinfo will hier Einflüsse von Velvet Underground bis Depeche Mode ausmachen. Viel eher wird man an die schwedischen Madder Mortem erinnert, die auf „All Flesh Is Grass“ noch tüchtig-brachial die Gitarren-Axt kreisen ließen, auf „Deadlands“ aber vermehrt auf dunkle Gothic-Rock-Nummern setzten. Instrumental sind keine großen Gemeinsamkeiten auszumachen, aber Fräulein Nuttals Gesang erinnert in Stimmlage und Melodieführung doch sehr an Agnete M. Kirkevaag - auch wenn die Sidewalker-Sängerin ihre Stimme dezenter einzusetzen versteht.

FAZIT: Ein schönes, ernsthaftes Album für die gepflegte Melancholie. Manchmal mit leichter Singer/Songwriter-Schlagseite, aber nicht oberflächlich. Langzeitwirkung durchaus möglich.

Nils Herzog (Info) (Review 3141x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Always Be Mine
  • Another Kind Of Snow
  • Bring You Down
  • Everyday I Die
  • Fall Into
  • The Crowd
  • Over Me
  • Salvation Come
  • So Cold
  • I Hold The Days

Besetzung:

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