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Ralf Hubert (Mekong Delta) im Musikreviews-Blog

Energy: Invasions Of The Mind (Review)

Artist:

Energy

Album:

Invasions Of The Mind

Medium: CD
Stil:

Melodic Hardcore

Label: Bridge Nine Records
Spieldauer: 27:34
Erschienen: 02.10.2008
Website: [ Link ]

Energy: Invasions Of The Mind

Auch bei ENERGY haben „Bridge Nine“ ein gutes Händchen bewiesen, denn der 5er aus Boston hat hier ein echtes Schmankel an melodischem Hardcore mit starken Punkwurzeln am Start. Die Band ist auf den insgesamt elf Nummern kräftig um Abwechslung bemüht, ohne dabei auf Eingängigkeit und Widererkennungswert zu verzichten.

So gehen hier melodische Songs mit kernigem Gesang und Singalongs Hand in Hand. Die Band schafft es gut, den Songs eine eigene Note zu verleihen, auch wenn die genutzten Mittel alles andere als neu sind. Die Songs selbst sind vielseitig und überraschen auch gern mal mit außergewöhnlichen Passagen, wie zum Beispiel dem Chor-Part auf dem Song „400“. ENERGY zeigen wirklich, wie viel Energie in ihnen steckt und schaffen es wirklich gut, dass im Verlauf der Platte kaum Langeweile aufkommt.

Mag sein, dass die Band auch viel Altbewährtes aufwärmt und zum Einsatz bringt, aber im Gegensatz zu vielen anderen Weggefährten im Genre nimmt man sich hier nur der stärksten Parts an und überzeugt mit der Umsetzung. Trotz der durchweg melodischen Grundlinie halten ENERGY auch immer einen kleinen Hang zum Melancholischen und Nachdenklichen in der Hinterhand. Genau dieser Fakt macht auch das Besondere an der Band aus und genau damit liegen sie Szenekollegen eine Nase lang voraus.

FAZIT: „Invasions Of The Mind” ist ein cooles Album, das Laune macht, aber genug Tiefe besitzt, um auch etwas Bleibendes zu erschaffen. Fans von Melodic Hardcore, der sehr gern mit Screamo und eingängigen Refrains liebäugeln, sollten hier unbedingt ein Ohr riskieren. Zum Dauerbrenner und Album für die Weltgeschichte reicht die Platte zwar noch nicht, aber der Anfang ist eindrucksvoll gemacht und man darf erwartungsvoll auf die zukünftigen Ergüsse von ENERGY hoffen.

Oliver Schreyer (Info) (Review 499x gelesen, veröffentlicht am 22.10.2008)
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Tracklist:
  • Invasions
  • Hunter Red
  • The Silence
  • Heaven
  • 400
  • Contact
  • Hail The Size Of Grapes
  • 2 Whole Minutes Underwater
  • The Satellite And The Hit
  • Revelations
  • Brickstone

Besetzung:

  • Bass - Conor O'Brien
  • Gesang - Tank
  • Gitarre - Joe Freedman, Dan Mancini
  • Schlagzeug - Justin Flaherty

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