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Ralf Hubert (Mekong Delta) im Musikreviews-Blog

My Own Private Alaska: My Own Private Alaska (Review)

Artist:

My Own Private Alaska

Album:

My Own Private Alaska

Medium: CD
Stil:

Piano-Core

Label: Believe Records
Spieldauer: 40:09
Erschienen: 28.08.2008
Website: [ Link ]

My Own Private Alaska: My Own Private Alaska

Wer meint, keine Gitarre bei MY OWN PRIVATE ALASKA zu hören, täuscht sich nicht. Die Franzosen nutzen tatsächlich nur ein Piano als Hauptinstrument. Sehr unkonventionell und nur schwer vorstellbar – aber einfach Tatsache.

Die ersten paar Durchläufe gestalten sich entsprechend unentspannt und gewöhnungsbedürftig. Man wartet darauf, dass irgendetwas passiert - aber es tut sich nichts. Das Klangerlebnis ist daher, meiner Ansicht nach, ein etwas zwiespältiges: rein von der individuellen, kreativen Note punkten MY OWN PRIVATE ALASKA auf ganzer Linie, aber völlig überzeugen kann mich die Band nicht. Dafür ist die Musik einfach zu unausgewogen und verbindet Extreme, die in dieser Form nicht wirken und bei mir einfach auch nach dem x-ten Versuch nicht zünden wollen. Wo bleiben Wucht und Härte? Eine Core-Scheibe, die ausschließlich mit Tastentönen erschüttern soll, erschüttert – aber ernüchtert letzten Endes doch zu rasch.

FAZIT: Dass die Musiker ohne Frage Talent besitzen, stelle ich nicht in Abrede - ihre Art des Ausdrucks trifft nur zu keiner Zeit meine Erwartung. Was mich bei einem derart gestalteten Intro inspiriert hätte, verliert im Laufe eines ganzen Silberlings doch schnell an Reiz. Dem Ergebnis fehlt die Durchschlagskraft, die das Piano einfach nicht aufbringen kann. Auch gepaart mit harten Drums und aggressiven Core-Vocals ändert das nichts. Eine Platte für Illusionäre und Leute auf der Suche nach Musik abseits jedweder Konvention. Nichts für den Durchschnittskonsumenten. Wer auf der Suche nach dem Besonderen keine Möglichkeit auslassen mag, sollte sich einmal an den MySpace-Songs der Band versuchen.

Oliver Schreyer (Info) (Review 985x gelesen, veröffentlicht am 12.12.2008)
(0 Leser-Kommentare vorhanden)

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  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
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Wertung: 8 von 15 Punkten [?]
8 Punkte
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Tracklist:
  • Die For Me (If I Say Please)
  • Page Of A Dictionary
  • Ego Zero
  • Kill Me Twice
  • I Am An Island
  • First Steps

Besetzung:

  • Gesang - M.
  • Keys - T.
  • Schlagzeug - Y.

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Interviews:
  • keine Interviews
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