Flood: Native (Review)
| Artist: | Flood |
| Album: | Native |
| Medium: | CD |
| Stil: | Drone / Doom |
| Label: | Meteor City / Plastic Head |
| Spieldauer: | 43:01 |
| Erschienen: | 07.08.2009 |
| Website: | [ Link ] |
FLOOD zelebrieren im Opener "Aphelion" das "Black Sabbath"-Riff im Extremen und setzen verhallten Gesang nur als weiteres Instrument an. Wird Nautik-Metal nach Mastodon und Ahab zum neuen Trend?
Zunächst einmal: FLOOD sind nicht progressiv und episch, sondern ausufernd auf minimalistische Weise. Death Metal kennen sie indes nicht, und dennoch kann man gerade die Mammut-Ausmaße ihrer Stücke den Engländern MOSS ruhigen Gewissens zur Seite stellen. Andererseits: gewissermaßen versucht die Band - bewusst oder nicht - der Atmosphäre eines Stückes wie "God Wills It" von The Gates Of Slumber" nachzukommen.
Das Problem besteht nun allein darin, dass man bei den Doom-Meistern stets das Understatement im Sporadischen schmeckt, wohingegen FLOOD offenbar das maximal Mögliche aus sich herausholen und so nur ein ALbum vorlegen, das der Gesichtslosigkeit einer Vielzahl aktueller Genre-Veröffentlichungen wenig Heilung verschafft. Wer gleichzeitig so wenig in die Schale wirft und dabei schwermütig tut, läuft Gefahr, sich zurecht Substanzmangel vorwerfen lassen zu müssen.
FAZIT: Für SunnO)))-Fans ist "Native" gewiss Reizüberflutung; alle anderen mögen wohlwollend von kathartischer Monotonie sprechen. Der Rezensent hält es mit gewolltem und noch nicht gekonnten Nachahmen erhabener Traditionsdoomer mit durch Stoner-Attitüde ersetztem True-Metal-Verständnis. Hart gesprochen: Hornbrillen spielen Iommi und co. nach ...
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- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Aphelion
- Dam
- Atlantis
- Water
- Bass - Eli
- Gesang - Amir
- Gitarre - Amir
- Schlagzeug - Fink
- Native (2009) - 7/15 Punkten
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