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Ladwig: Here We Stand (Review)

Artist:

Ladwig

Ladwig: Here We Stand
Album:

Here We Stand

Medium: CD
Stil:

Rock

Label: SAOL/H´Art/Zebralution
Spieldauer: 47:11
Erschienen: 23.10.2009
Website: [Link]

Namensgeber, Gitarrist und Sänger Peter LADWIG war bereits in den 70ern mit der VICTORY-Vorläufer-Band FARGO musikalisch aktiv, die er 1983 verließ, um sich anderen, teils musikfremden Projekten zu widmen.

Mit „Here We Stand“ veröffentlicht er nun sein Solo-Debüt, das allerdings mit seiner hardrockigen Vergangenheit wenig zu tun hat. Stilistisch bewegt sich die Musik zwischen glattgebügelten ZZ TOP („So Sweet“) und weichgespülten DIRE STRAITS („Woman Of My Heart“), ohne die Klasse der genannten Bands auch nur zu streifen.

Der Hauptmakel an diesem Album ist in erster Linie der völlig kantenlose Flüstergesang des Herren LADWIG, der selbst bei den FLIPPERS noch als seicht auffallen würde. Absolut unerträglich sind hingegen die unterirdischen Texte auf Grundschulniveau, was einem bei manchen Songs echt die Schuhe auszieht.

Eine wahllos herausgegriffene Kostprobe:

You´re so sweet, sweeter than wine
You´re so cute, and you´re so mine
You´re so crazy, you´re better then the rest
You´re so fine, and you´re the best

(wörtlich übernommen aus “So Sweet”)

In Kombination mit der „denglischen“ Aussprache wird das Durchstehen einiger Songs dann zu einer echten Herausforderung.

Während die DIRE-STRAITS-orientierten Songs noch durchaus hörbar sind und die Musiker selbstverständlich ihre Instrumente beherrschen, gleiten die balladesken Songs fast durchweg in Schlager-Niederungen à la Matthias Reim ab und sind an Schwiegermutter-kompatibler Belanglosigkeit kaum zu unterbieten.

FAZIT: „Here We Stand“ ist ein leider völlig überflüssiges und weichgespültes Rock-Album, das sich musikalisch und vor allem textlich allenfalls auf bescheidenem Amateur-Liga-Niveau bewegt. Der Innovationsgrad der verarbeiteten Ideen liegt ziemlich genau bei Null, der inhaltlich Anspruch weit darunter. Die drei Punkte gibt es übrigens für die beiden einzig hörbaren Songs („Woman Of My Heart“ und das Cream-Cover „Politicans“) sowie das Cover. [Album bei Amazon kaufen]

Lutz Koroleski (Oger) (Info) (Review 3463x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 3 von 15 Punkten [?]
3 Punkte
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Tracklist:
  • Wake Up Call
  • So Sweet
  • You Don't Need To Say
  • Just A Little Loving
  • Woman Of My Heart
  • Never Again
  • Get It Out Of Your Head
  • I Can't Live Without Your Loving
  • Big Black Bag
  • Pilot Through The Night
  • Ready For You
  • Here I Stand
  • Politician

Besetzung:

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Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
kerstin
gepostet am: 04.12.2009

User-Wertung:
11 Punkte

schade, dass das ladwig album so von euch zerrissen wird. das haben die jungs nicht verdient! natürlich erinnert es stellenweise an dire straits,aber was soll daran denn schlecht sein? mir gefällt die stimme und meine lieblingssongs sind: "never again" und "I can't live without your loving"! einfach schööööööön!!!! kuscheln, in erinnerungen schwelgen.... das kann man genau bei dieser art von musik! zum tanzen lege ich es natürlich nicht auf!
das musste ich mal loswerden, als alte hannoveranerin :)
gruß
kerstin
Bingo
gepostet am: 08.09.2010

User-Wertung:
4 Punkte

Ich gebe den Renzensenten recht!Diese Musik ist eine kombination aus schlechtem "denglisch" und schnulzigen, schmalzigen Texten... Trotzdem muss ich gestehen, hat es Ohrwurmcharakter, solange man dem Text keine besondere Beachtung schenkt!
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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