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Der Weg Einer Freiheit: Der Weg Einer Freiheit (Review)

Artist:

Der Weg Einer Freiheit

Der Weg Einer Freiheit: Der Weg Einer Freiheit
Album:

Der Weg Einer Freiheit

Medium: CD
Stil:

Black Metal

Label: Viva Hate Records/Cargo
Spieldauer: 48:58
Erschienen: 07.05.2010
Website: [Link]

Hat ja nicht lange gedauert, bis das auf 200 Exemplare limitierte (und mittlerweile ausverkaufte) Debüt aus dem Jahre 2009 wieder veröffentlicht wurde. Schon damals hat „Der Weg Einer Freiheit“ im Untergrund für Furore gesorgt. Und dass die beiden Bandgründer und FUCK YOUR SHADOW FROM BEHIND-Musiker seinerzeit auf einen Drumcomputer setzten, stieß niemandem groß auf, weil die Technik so ausgefeilt war, dass Ottonormalhörer keine Chance hatte, den elektronischen Gehilfen überhaupt heraus zu hören.

Nun erscheint „Der Weg Einer Freiheit“ als Re-Release bei „Viva Hate Records“ und kann sogar mit richtigem Schlagzeug aufwarten aus der Hand von HEAVEN SHALL BURN-Live-Drummer Christian Bass. „Der Weg Einer Freiheit“ gehört immer noch zu den atmosphärischsten Black-Metal-Alben der letzten Jahre. Die hochmelodische Gitarrenarbeit versprüht Eingängigkeit ohne den geringsten Funken Cheesiness und webt euphorisch berauschende Klangepen. Die Songs variieren das Tempo und drücken nicht nur stumpfe Double-Bass-Rasereien aus den Boxen. Am Ende von „Welk“ gibt man sich gar verträumten Gitarrenklängen hin und stolpert dabei nicht einmal über fiese Lagerfeuerromantik-Stolpersteine.

DER WEG EINER FREIHEIT ergehen sich nicht in versoffenen Geifer-Lyrics, sondern brechen textlich mit vermeintlichen Black-Metal-Klischees (in Wahrheit gibt es natürlich einige Bands aus dem Genre, die geistreiche Texte schreiben können). Zwar werden keine Handlungsweisungen für ein friedliches Miteinander abgegeben, was ein Glück ist, denn dann wäre DER WEG EINER FREIHEIT als Black-Metal-Band unglaubwürdig, doch eröffnet die Abschlussrede von Charles Chaplin aus dem Film „Der große Diktator“ in der Mitte von „Neubeginn“ innerhalb dieses musikalischen Kontextes neue Gedankenhorizonte.

FAZIT: DER WEG EINER FREIHEIT sollte jedem Liebhaber anspruchsvollerer, schwedischer Black-Metal-Kost gut reinlaufen. Kompositorische Klasse vereint sich hier mit guten Texten und einem klaren Sound, der trotz Transparenz dem Genre gerecht wird und keinen unnötigen Hochglanz zur Schau trägt.

Nils Herzog (Info) (Review 6568x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Ewigkeit
  • Spätsommer
  • Frei
  • Aurora
  • Zum Abschied
  • Welk
  • Neubeginn
  • Ruhe (Bonustrack)

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
Kommentare
Andy [musikreviews.de]
gepostet am: 24.05.2010

User-Wertung:
11 Punkte

Spitzenmäßiges Album für ein Debüt, Nikita ist jetzt schon ein verdammt guter Songwriter. Bin gespannt, was da noch kommt.
Andreas
gepostet am: 25.05.2010

Na, die sind ja nicht neu im Geschäft, die Knaben
oger [musikreviews.de]
gepostet am: 09.07.2010

Ich bin ja nicht so der BM-Fanatiker, aber dieses Album finde ich klasse. Die melodischen Gitarren-Riffs sind ganz großes Ohrenkino und die Texte heben sich wohltuend von mach debilen Genre-Blödsinn ab. Man darf auf die weitere Entwicklung gespannt sein.
Chris [musikreviews.de]
gepostet am: 10.07.2010

Okay, sind nur wenige Zeichen im Text, aber: Ui! Holla die Waldfee!
papa
gepostet am: 28.09.2010

in der letzten metal hammer was drüber gelesen. heute im laden gewesen und gekauft. erinnert mich stark an "hühnengrab im herbst" von nagelfar. einfach genial das album
Grim
gepostet am: 10.11.2010

User-Wertung:
15 Punkte

einfach herrlich das album, hat mir als brutal death metal fan den blackmetal näher gebracht und ich danke den jungs dafür
Oger [musikreviews.de]
gepostet am: 10.11.2010

User-Wertung:
11 Punkte

Der Wertung von Nils schließ ich mich an.
Zerteiler
gepostet am: 01.08.2014

User-Wertung:
15 Punkte

Grossartig!
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