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Fracture: Simple Chaos (Review)

Artist:

Fracture

Fracture: Simple Chaos
Album:

Simple Chaos

Medium: CD
Stil:

„Progressive“ Metal

Label: Nightmare Records
Spieldauer: 52:08
Erschienen: 12.10.2010
Website: [Link]

Eigentlich eine schöne Abwechslung, wenn eine Band aus dem zunehmend weniger progressiven Progressive-Metal-Bereich mal nicht nach DREAM THEATER, sondern nach den nicht minder großartigen FATES WARNING klingt. Den Australiern von FRACTURE hat es vor allem die mittlere Alder-Phase im Schaffen besagter Prog-Götter angetan. Insbesondere bei den ruhigen Passagen, die vorwiegend von Akkustik-Gitarren getragen werden, gelingt der Band das Imitieren der großen Vorbilder sogar recht gut. Bei den härteren Passagen geht man dagegen deutlich härter und wesentlich straighter zu Werke. Das Problem von FRACTURE liegt allerdings nicht im instrumentalen Bereich, sondern vor allem beim Gesang. Dabei ist David Bellion technisch gar kein schlechter Sänger. Er versucht lediglich den Stil von Ray Alder möglichst detailgetreu nachzuahmen, geht dabei aber leider komplett unter. Während sich die manchmal ebenfalls etwas unkonventionellen Gesangslinien des FATES WARNING-Frontmanns dem Hörer spätestens nach dem zweiten oder dritten Durchlauf erschließen und ihre volle Wirkung entfalten, bleiben die Versuche des Plagiats auch nach mehreren Hörversuchen einfach nur unpassend, schräg und nervig. Dadurch werden leider sämtliche positiven Ansätze auf diesem Album weitgehend zunichte gemacht.

FAZIT: Nur wer dringend einen etwas derberen FATES WARNING-Klon mit einem schwachen Alder-Abklatsch am Mikro benötigt, um die Wartezeit bis zum vermutlich letzten Album der Originale zu überbrücken, sollte bei „Simple Chaos“ bedenkenlos zuschlagen.

Lutz Koroleski (Oger) (Info) (Review 4112x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 5 von 15 Punkten [?]
5 Punkte
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Tracklist:
  • Unidentified
  • Frame Of Mind
  • Rearranged
  • The Grand Illusion
  • Simple Chaos
  • Without End
  • The Killing Kind
  • A Common Thread
  • The Wish

Besetzung:

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