Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Musica Diablo: Musica Diablo (Review)

Artist:

Musica Diablo

Musica Diablo: Musica Diablo
Album:

Musica Diablo

Medium: CD
Stil:

Thrash Metal

Label: SAOL / H'Art / Zebralution
Spieldauer: 33:28
Erschienen: 28.05.2010
Website: [Link]

Wenn man nicht mit SEPULTURA großgeworden ist, geht man unvorbehalten an das Schaffen der Gruppe mit Derrick Green heran und eignet sich demnach auch bestens, um MUSICA DIABLO zu besprechen. Deren Einstand klingt nach einer Demo-Veröffentlichung zudem stärker nach den brasilianischen Pionieren als diese selbst heutzutage.

Will heißen: SLAYER-Worship in jedem Song im Verbund mit Greens charismatischer Stimme. Die Texte wurden mit dem gewohnten Sozialengagement und persönlich motivierter Wut geschrieben. Die Band gehört nicht zu denjeningen, die bloß Phrasen dreschen; Aggression stellt bei ihnen keine genrebedingte Pflichterfüllung dar, sondern authentisches Bauchgefühl. Dies ist die Grundvoraussetzung zum Gelingen eines Unterfangens wie MUSICA DIABLO, denn für ihre Originalität wird man die Combo nicht schätzen. Green spuckt Galle, shoutet und growlt; selbst schwarzmetallische Screams hat er im Repertoire und stand mit Hinblick auf seine Ausstrahlung sowieso noch nie hinter dem Cavalera-Abtrünnigen. In rein musikalischer Hinsicht sitzt der Prügel in den Pfoten der Beteiligten ziemlich locker.

Highlights: das von Blasts durchdrungene und überdurchschnittlich detaillierte Gitarrenparts zur Schau stellende "Underlord", das mitreißende "Betrayal" mit cool harmonischer Bridge, das anschließende Geschoss "The Flame of Anger", die frühe TESTAMENT ins Gedächtnis rufende Hymne "Twisted Hate" … nun ja, eigentlich sind die Tracks in ihrer Kürze alle recht dufte geworden. "Musica Diablo" ist demnach jedem Dreschflegel vorbehaltlos zu empfehlen. 'Nuff said, wie der Exil-Ami meinen würde …

FAZIT: Eigenständigkeit raus, Energiemaximum rein - MUSICA DIABLO spielen Thrash, wie er sein sollte: ein Mindestmaß and Melodie, Hooks im Sekundentakt und Riff-Zündstoff neben übereifrigen Solos. Halbe Stunde, Sack zu - und das überzeugender als die vielen Kellerkinder in letzter Zeit, die mit dem Skateboard hervorgekrabbelt kommen und Mama um die Kohle fürs Repka-Artwork anpumpen.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 2482x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Sweet Revenge
  • Sacrifice
  • Live To Buy
  • Underlord
  • Work Out
  • Lifeless
  • In The Name of Greed
  • Betrayed
  • The Flame of Anger
  • Twisted Hate
  • The Rack

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Musikreviews.de - Webzine für Metal, ___ und Rock.

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!