Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Sondaschule: Von A nach B (Review)

Artist:

Sondaschule

Sondaschule: Von A nach B
Album:

Von A nach B

Medium: CD
Stil:

Punk/Ska/Pop

Label: Bongo Records
Spieldauer: 42:46
Erschienen: 28.05.2010
Website: [Link]

Ich muss zugeben, bisher noch nie eine Note von den 1999 gegründeten Nordrhein-Westfalen SONDASCHULE gehört zu haben, besonders auch deswegen, weil mir bei dem Bandnamen grauenvolle Assoziationen á la Debilen-Punk oder Asseln im Dauersuff in den Sinn kamen. Klarer Fall von Holzweg, auf welchem ich da wandelte.

SONDASCHULEs viertes Album „Von A nach B“ könnte locker als Ersatzdroge bis zum nächsten DIE ÄRZTE-Album funktionieren, denn auch wenn die Buben um Costa Cannabis stilistisch eher im Ska-Punk zu verorten sind, finden sich viele Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Bands. Da wäre die stilistische Offenheit des Haufens – so wird gerne mal 80er Pop, NDW, tocotronischer Rock und Chartmucke („Tanz!“) durch den Kakao gezogen. Zweitens sind die Texte ähnlich intelligent, ironisch, sarkastisch, metaphorisch und gerne auch mal überzeichnet. Drittens versteht man bei dieser Band auch jede Textzeile, und viertens ist die Musik ähnlich catchy und vor Positivität strotzend.

Gut, gut, diese Truppe geht nicht ganz so überdreht und flummiesk ans Werk, sondern eher lässig und abgebrüht (was auch an Costas eher relaxtem Organ liegen dürfte), und vielleicht tut man SONDASCHULE etwas Unrecht, sie mit den Berliner Megasellern beinahe in einen Topf zu werfen, aber fest stehe, dass die Zielgruppe eine ähnliche ist – und das kann so falsch ja auch nicht sein. Es sind eben die beiderseitig vorhandenen Ansätze, die diese Brücke errichten. Ansonsten steckt in SONDASCHULE nichts weiter als SONDASCHULE selbst.

FAZIT: Freunde des intelligenten, deutschsprachigen Punkrock, die gerne über den Tellerrand schauen, sind mit „Von A nach B“ bestens bedient. Und jetzt, wo das Wetter wieder die Seele beflügelt, ist dieses 42-minütige Silberdeckelchen eine optimale Ergänzung, um auch von innen etwas Sonne erstrahlen zu lassen.

Chris Popp (Info) (Review 4833x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Herbert halt's Maul
  • Kleine Pillen
  • Lied für mich
  • Strand im Ruhrgebiet
  • Nie mehr teilen
  • Nur weil ich dich mag
  • Hängematte
  • Tanz!
  • Costa liebt dich
  • Da hilft dir auch kein traurig
  • Bis einer heult
  • Alkoholsucht (Morricone Version)

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Welches Tier gibt Milch?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!