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Ralf Hubert (Mekong Delta) im Musikreviews-Blog

chILL: In Your Spine (Review)

Artist:

chILL

Album:

In Your Spine

Medium: CD
Stil:

Alternative/Metal

Label: Twisted Entertainment
Spieldauer: 9:20
Erschienen: 01.02.2010
Website: [ Link ]

chILL: In Your Spine

Als Appetizer für das kommende zweite Album „Controlled Chaos“ ist diese 2-Song-Promo, die man sich auch auf der Bandwebsite inklusive Artwork in digitaler Form kostenlos auf die Kiste zerren kann, gedacht, und auch wenn die alternativ gefärbte, groovige und gleichermaßen pfundige wie melodische Kost rein musikalisch trotz ihrer etwas holprigen Umsetzung gar nicht mal so übel ist, bleibt zu hoffen, dass CHILL auf Albumdistanz nicht ganz so nervtötend sind, wie es bereits diese neuneindrittel Minuten androhen.

Nervtötend, weil sich Fronter Jouni Rantanen in sämtlichen Gesangsdisziplinen gnadenlos zum Brot macht. Seine suboptimale Englischaussprache mal außen vor gelassen, sorgt der Mann leider eher unfreiwillig für Lachflashs: Seine Aggro-Shouts klingen gepresst und wie Luise Koschinsky mit Verstopfung, seine Screams wie Spongebob auf einer Herdplatte, und seine „grungy vocals“ definieren den Nasalgesang neu. Lediglich in den mittleren Stimmregionen wird die Sache halbwegs genießbar. Halbwegs, wohlgemerkt.

FAZIT: An sich cooler, wenngleich optimierungs- und originalisierungsbedürftiger Mischmaschmetal mit glasklarem Finnvox-Sound wird von einem unfähigen Sänger gnadenlos kaputtgesungen. Das ist, als würde man ein hübsches Blumenbeet pflanzen, und sobald die Gewächse ihre ersten Knospen bekommen, hinterher mit einem Rasenmäher drüberdonnern.

Chris P. (Info) (Review 521x gelesen, veröffentlicht am 01.04.2010)
(0 Leser-Kommentare vorhanden)

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  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • Madluck
  • Rotten Apples

Besetzung:

  • Bass - Helend Jantsikene
  • Gesang - Jouni Rantanen
  • Gitarre - Miska Rautiainen, Eero Koivu
  • Keys - Teemu Källi
  • Schlagzeug - Mika Rautiainen

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Interviews:
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