Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

As I Lay Dying: Decas (Review)

Artist:

As I Lay Dying

As I Lay Dying: Decas
Album:

Decas

Medium: CD
Stil:

Metalcore

Label: Metal Blade Records
Spieldauer: 38:20
Erschienen: 04.11.2011
Website: [Link]

AS I LAY DYING feiern 10-jähriges Bestehen mit einem neuen Album, welches bezeichnend „Decas“ getauft wurde. Da ich die Band mag, war die Vorfreude entsprechend groß und die Scheibe wurde direkt nach Erhalt eingeworfen, um reinzuhören. Parallel in den Promotext geschaut: „Decas offenbart drei brandneue Songs, vier Coversongs von Bands, die AS I LAY DYING massgeblich beeinflusst haben, sowie interessante Remixe…“. Ok, jetzt muss ich vorausschicken, dass ich Remixe tendenziell überhaupt nicht mag, was sich stark auf die Review/Wertung auswirkt.

Songs 1-3: „Paralyzed“ liefert neues Material aus bewährtem Stoff: Tim schreit und growlt, was das Zeug hält, während Josh (meist im Refrain) seine klare und hohe Stimme entgegenhält. Auch in Kombination funktioniert das. Soweit hätte der Song auch auf „The Powerless Rise“ gepasst. „From Shapeless to Breakable“ dagegen eher nicht, hier werden die aggressiven und stampfenden Riffings nur selten durch ruhigere Parts aufgelöst. Schnell, brutal, für rhythmische Kopfbewegungen unterschiedlicher Art wie geschaffen und damit mein Favorit der Platte. „Moving Forward“ zieht hier zunächst die Bremse, bevor zum Ende hin Nick und Phil wieder gewohnt schnell über die Saiten huschen dürfen. Soweit das neue, eigenständige Material der Scheibe. Und es wäre, besonders durch die Unterschiede, wirklich interessant, das über eine gesamte Laufzeit zu hören.

Über Coverversionen und Remixe könnte man endlos diskutieren. Und mit JUDAS PRIEST, SLAYER und DESCENDENTS hat sich die Band auch nicht gerade die kleinsten Fische herausgesucht. Allerdings haben sie meinen Geschmack bei Covern ziemlich getroffen… man stelle sich vor, wie es klingen würde, wenn AS I LAY DYING ein „War Ensemble“ oder „Electric Eye“ spielen würden. Und damit ist man auch schon ziemlich nah an der Wahrheit. Ein Thema mit besonderem Diskussionspotential, für mich allerdings gelungene Versionen. Zum Jubiläum wurde dann noch das Erstlingswerk „Beneath The Encasing Of Ashes“ entstaubt und in einem Medley in neuem Soundgewand auf die Scheibe gepresst. Bis dahin ein wirklich gelungenes Album mit vielen interessanten Details. Und dann kamen die Remixe. Wie eingangs erwähnt, kann ich mit solchen so gut wie nie etwas anfangen. Und das hat sich auch mit den vorliegenden nicht geändert. Da es aber auch andere Ansichten gibt, sei zumindest erwähnt, dass sich auf für das Album INNERPARTYSYSTEM, Benjamin Weinmann, Kelly „Carnage“ Cairns und BIG CHOCOLATE verschiedener Songs angenommen haben.

FAZIT: Wer Dubstep (und verwandtem), bzw. Remixen im Allgemeinen aufgeschlossener ist, als ich es bin, möge sich insbesondere über die Remixe selbst ein Urteil bilden. Für mich allerdings haben diese recht viele Punkte abgezogen, ohne wäre das Album vermutlich auf 12 oder 13 Punkten gelandet. Umso mehr freue ich mich auf die nächste Scheibe mit neuem Material.

Sascha D. (Info) (Review 4711x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 9 von 15 Punkten [?]
9 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Paralyzed
  • From Shapeless to Breakable
  • Moving Forward
  • War Ensemble (Slayer cover)
  • Hellion (Judas Priest Cover)
  • Electric Eye (Judas Priest Cover)
  • Coffee Mug (Descendents cover)
  • Beneath the Encasing of Ashes (Re-Recorded Medley)
  • The Blinding of False Light (Innerpartysystem Remix)
  • Wrath Upon Ourselves (Benjamin Weinman Remix)
  • Confined (Kelly "Carnage" Cairns Remix)
  • Elegy (Big Chocolate Remix)

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Schreibe das folgende Wort rückwärts: Regal

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!