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Ralf Hubert (Mekong Delta) im Musikreviews-Blog

Crestfa: Cursed To Be Free (Review)

Artist:

Crestfa

Album:

Cursed To Be Free

Medium: CD
Stil:

Groove/Thrash Metal

Label: Empty Grave Records
Spieldauer: 43:45
Erschienen: 04.03.2011
Website: [ Link ]

Crestfa: Cursed To Be Free

Sonderbares aus Ulm. Etikettenfetischisten werden mit dem CRESTFA-Debüt bestimmt nicht allzu glücklich werden, denn mit dem eigenwilligen Groove-Metal-Gemisch auf „Cursed To Be Free“ wildert die Band in zahlreichen Gefilden.

Späte CHANNEL ZERO (ohne Franky D.S.V.D.s famosen Gesang), B-THONG, MACHINE HEAD zu Crossover-Zeiten, etwas „Judgment Night“-Sampler-Feeling und Nu Metal-Fragmente, dazu ein paar Stakkato-Parts zwischen Neuzeit-Metalcore und Neo-Thrash der Mittneunziger ACCU§ER, das wären eventuell grobe Eckpunkte dessen, wo sich die Süddeutschen musikalisch herumtreiben. Anstatt allerdings aus diesen brauchbaren Puzzleteilen etwas Durchschlagendes zu schaffen, verliert sich der Vierer um den eintönig triviale Texte vor sich hin blökenden Sänger und Gitarristen Ferdinand in monotonem Einerlei aus Klischees, sich extrem ähnelnden Grooves und Ereignisarmut.

Positiv zu erwähnen ist der überwiegend organisch belassene Sound, besonders die Drums kommen erfreulicherweise ohne große digitale Trickserei aus. Nur offenbart diese Naturbelassenheit die teilweise enormen Unzulänglichkeiten in puncto Tightness und Timing - „Endless Rain“ wird durch das unsaubere Instrumentenspiel eher zu einem „endless pain“.

FAZIT: Staubfänger der Woche.

Chris P. (Info) (Review 885x gelesen, veröffentlicht am 13.05.2011)
(1 Leser-Kommentar vorhanden)

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 4 von 15 Punkten [?]
4 Punkte
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Tracklist:
  • Superiority
  • Getting By (Deeply Broken)
  • Endless Rain
  • Renegade
  • Human Failure
  • I Am Your Survivor
  • Head Up High
  • Thorn In Their Flesh
  • The Pursuit
  • Keeping An Eye On You
  • Eclipse Of The Sun

Besetzung:

  • Bass - Severin Jochner
  • Gesang - Ferdinand Beilhardt
  • Gitarre - Moritz Hübner, Ferdinand Beilhardt
  • Schlagzeug - Robert Simon

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Interviews:
  • keine Interviews
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Kommentare
Manfred
gepostet am: 24.06.2011

User-Wertung:
15 Punkte

Live einfach der Hammer...

Danke für den Abend im Roxy!!!
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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