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Mephistosystem: Construction Site (Review)

Artist:

Mephistosystem

Mephistosystem: Construction Site
Album:

Construction Site

Medium: CD
Stil:

Industrial Rock/Alternative

Label: Error Music
Spieldauer: 77:06
Erschienen: 2011
Website: [Link]

Mensch, dass manche Bands sich immer so sehr mit einer Selbstetikettierung limitieren. Von wegen Rock/Industrial, denn die Schweizer MEPHISTOSYSTEM klingen keinesfalls nach der x-ten ZEROMANCER- oder ORGY-Kopie. Logisch, auch auf dem dritten Album des Sextetts rocken Gitarren und sirren Synthesizer, aber „Construction Site“ bietet allemal mehr als Lederhosenelektronik.

Es finden sich durchaus auch mal SOUNDGARDEN-Einflüsse, SHOTGUN MESSIAH-Glam, HELLACOPTERS-Arschwackelei, STABBING WESTWARD- und TREPONEM PAL-Atmosphäre, Posthardcore-Dunkelheit, Stoner-Spirit, Space-Trips, FINGER ELEVEN-Alternative-Spuren, NINE INCH NAILS-Verkopftheit und jede Menge andere „Fremdkörper“ in der Musik der Herren und der Dame wieder. Speziell die Neunziger spielen bei der täglichen Heimbeschallung der Bandmitglieder wohl eine große Rolle, denn „Construction Site“ klingt zu keiner Zeit wie eine Veröffentlichung aus dem neuen Jahrtausend – von der modernen Produktion mal abgesehen.

Trotz der Vielzahl an Ingredienzien, die diese coole Beinahe-Nostalgie-Reise bietet, will keine totale Begeisterung aufkommen. Das liegt einerseits daran, dass sich sehr viele Parts ähneln und auch so manche Songstruktur sich recht oft wiederholt. Über eine dreiviertel Stunde würde der Mix in einer solchen Form eventuell noch funktionieren, doch nicht wie hier sage und schreibe 77 Minuten lang.

FAZIT: Bevor man einen Tonträger derart vollrammelt, sollte man besser noch einmal abwägen, wovon es zu wenig ist und wovon es „too much“ sein könnte, denn das Am-Stück-Hören des 16½ Songs starken Albums fällt dem Hörer unglaublich schwer.

Chris Popp (Info) (Review 3712x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 8 von 15 Punkten [?]
8 Punkte
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Tracklist:
  • No Looking Back
  • Suck Inside
  • Is It Hate
  • Possessive Greed
  • Is This The Way
  • On And On
  • Broken Part
  • Good Old Pride
  • Black Dead Haze
  • Take A Pill
  • Waiting To Steal The Time
  • Who He Was Part 1
  • Who He Was Part 2
  • Inside Out
  • I Was Here
  • Right Way
  • New Era

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Andy [musikreviews.de]
gepostet am: 25.04.2011

Die hab ich noch als sehr mittelmäßige NIN-Kopie in Erinnerung, den Vorgänger hab ich beim SFL besprochen. Scheint sich ja nicht viel geändert zu haben...
aswarm
gepostet am: 16.05.2011

ich finde das ein super Album und
vorallem abwechslungsreich.
man muss sich aber am anfang damit
auseinandersetzen.
was für ne Nin kopie??
Chris [musikreviews.de]
gepostet am: 16.05.2011

Der Kollege meint damit, dass das Album davor recht heftig nach Nine Inch Nails klang.

Es ist ein wenig ärgerlich, dass die Jungs nicht über das Zitieren der Originale hinaus kommen. Man hört halt deutlich, worauf die Band steht, aber wenn man die Scheiben der Bands im Regal stehen hat, die deutlichen Einfluss auf Mephistosystem genommen haben, ist es nun mal fraglich, ob man eine Quasi-Best-Of wie diese hier wirklich braucht.
of the sun
gepostet am: 16.05.2011

ihr meint so wie NIN sich anfangs
von den Skinny Puppy sounds bedient haben :-)
ich hör das nicht so wie das hier
behauptet wird und hab die band
in Freiburg schon live und das war
echt cool.
Andreas
gepostet am: 16.05.2011

Sag mal, Sonnenschein, oder aswarm oder wer auch immer: wo lernt man solches Deutsch?
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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