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The Answer: Revival (Review)

Artist:

The Answer

The Answer: Revival
Album:

Revival

Medium: CD
Stil:

Classic Rock

Label: Cooperative Music (Universal)
Spieldauer: 49:55
Erschienen: 30.09.2011
Website: [Link]

"Everyday Demons" war für mich 2009 das mit Abstand stärkste Classic-Rock-Album. Insbesondere die große Ohrwurm-Dichte, richtig Schmackes und Spielfreude waren die Hauptpluspunkte des THE ANSWER-Zweitwerkes. Anschließend begaben sich die Iren mit AC/DC auf große Tour, um gleich im Anschluss den Nachfolger einzuspielen.

Nach Zeitdruck oder Schnellschuss klingt "Revival" nun wahrlich nicht. Trotzdem wirken die Songs des Vorgängers auf mich etwas reifer und ausgefeilter. Viele der neuen Songs sind simpler strukturiert, mehr auf den Punkt, müssen aber zum überwiegenden Teil ohne die ganz großen Melodiebögen auskommen. Es dauert eine ganze Weile bis "Nowhere Freeway" (übrigens unter Beteiligung von Lynne Jackaman) erstmals mit einem tollen Refrain punkten kann. In ähnliche Qualitätsregionen stoßen auch noch "Vida (I want You)" und "Can't Remember, Can't Forget" vor. Der Rest des Materials überzeugt zwar durch einen druckvollen und natürlichen Sound, jeder Menge Groove in der Schnittmenge von THE BLACK CROWES bis LED ZEPPELIN, starke Gitarrenarbeit und den markanten Gesang von Cormac Neeson, aber die Songhöhepunkte fallen im Gegensatz zu "Everyday Demons" durch die Bank bescheidener, gewöhnlicher und weniger fesselnd aus. Mit "Use Me" und dem abschließenden "Lights Are Down" haben sich sogar zwei deutlich schwächere Kandidaten eingeschlichen. Stilblüte am Rande: Beim Anfangs-Riff von "New Day Rising" meine ich eine kleine Verbeugung vor Angus & Co. herauszuhören.

FAZIT: Wer das THE ANSWER-Debüt favorisiert, wird mit dem aktuellen Album vermutlich wieder mehr anfangen können als mit dem Vorgänger. Mir sind große Refrains allerdings lieber als erdige Spontanität, somit stellt für mich "Revival" eine kleine Enttäuschung dar, die zumindest gegenüber den diesjährigen Alben von BLACK COUNTRY COMMUNION und den RIVAL SONS ganz klar den Kürzeren zieht.

Lutz Koroleski (Oger) (Info) (Review 3595x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 9 von 15 Punkten [?]
9 Punkte
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Tracklist:
  • Waste Your Tears
  • Use Me
  • Trouble
  • Nowhere Freeway
  • Tornado
  • Vida (I Want You)
  • Caught On The Riverbed
  • Destroy Me
  • New Day Rising
  • Can't Remember, Can't Forget
  • One More Revival
  • Lights Are Down

Besetzung:

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