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Akphaezya: Anthology IV (The Tragedy Of Nerak) (Review)

Artist:

Akphaezya

Akphaezya: Anthology IV (The Tragedy Of Nerak)
Album:

Anthology IV (The Tragedy Of Nerak)

Medium: CD
Stil:

Experi-Metal

Label: Code666
Spieldauer: 51:53
Erschienen: 30.03.2012
Website: [Link]

Nach dem Ableben des tollen ASCENDANCE-Labels, welches sich auf überwiegend experimentelle Metalbands mit fähiger Frau am Mikrofon spezialisiert hatte, wurde es um viele Bands aus deren Labelroster ganz schön still - schließlich mussten sich alle Formationen ein neues Label suchen. Die französischen AKPHAEZYA hatten nun endlich das Glück, mit dem italienischen Code666-Label, das ebenfalls sehr experimentell veranlagt ist, wieder im Musikgeschäft mitzumischen, um endlich den Nachfolger zum musikalisch sehr hochwertigen, genrereichen Debüt „Anthology II“ auf den Markt zu schieben.

Der erste Akt namens Frühling zeigt das Quartett um die großartige Keyboarderin, Akkordeonspielerin und Multistimmtalent Nehl Aëlin noch etwas geordneter und zurückhaltender, doch spätestens zum zweiten Akt, dem Sommer, dort in dessen erster Szene „Utopia“, knallen die Synapsen wie gewohnt durch, und von Gekloppe über afrikanische Musik, Jazz, Swing, Djent, Heavy Metal, Zirkusmusik bis hin zu Beethoven, Punk, Death Metal, Fusion, Varieté, Black Metal, Pop, Doom, Elektro und zig anderen Stilen gibt es wieder einmal die totale Vollbedienung des musikalischen Gruppensex.

Muss man sich bei Nummern wie dem endbekloppt-genialen „Nemesis“ grinsend an die Birne langen, so schafft es diese Band mit „Dystopia“ einen Song vorher, pardon, in der zweiten Szene des Herbst-Akts, den Hörer mit einer wunderschönen Akustikballade fast zu Tränen zu rühren. Doch bei so viel Stildurcheinander nun auf sämtliche Ereignisse dieses 52-Minüters einzugehen, wäre erstens Erbsenzählerei und Totanalyse, zweitens packen wir ja auch nicht alle Überraschungseier vor dem Kauf aus. Oder?

FAZIT: Erfreulicherweise ist bei AKPHAEZYA noch immer alles so wie erhofft. Wer die Band zu schätzen wusste, bekommt auch dieses Mal wieder alles, wonach ihm dürstet. Special music for special people.

Chris Popp (Info) (Review 3807x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • Prologos
  • Act I: Spring
  • Scene I: A Slow Vertigo
  • Scene II: Sophrosyne
  • Act II: Summer
  • Scene I: Utopia
  • Scene II: Húbris
  • Transe H.L. 2
  • Act III: Autumn
  • Scene I: Genesis
  • Scene II: Dystopia
  • Act IV: Winter
  • Scene I: Nemesis
  • Scene II: ...The Harsh Verdict
  • Epilogos

Besetzung:

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